Datenschutzerklärung leicht gemacht: Startup iubenda bietet kostenlosen Generator
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Für viele ist es eine nervige Extra-Arbeit, die gerne mal vernachlässigt wird. Doch Datenschutzerklärungen auf Websites und in Apps zu integrieren ist wichtig und notwendig, weil gesetzlich vorgeschrieben. Ansonsten drohen Rechtsstreite aufgrund von Datenschutzverstößen.

Wer sich nicht einfach auf das Kopieren und Einfügen verlassen will (und so vermeidet, dass beispielsweise Praktiken beschrieben werden, die man auf seiner Seite gar nicht einsetzt), findet im Netz eine Reihe von kostenlosen, geprüften Vorlagen. Anpassen auf den eigenen Blog oder die eigene Website lassen sich solche Texte natürlich, doch zumeist fehlt es an juristischem Wissen, um dies kohärent und fehlerfrei zu tun.

Das italienische Startup iubenda versucht, in diesem Punkt Abhilfe zu schaffen. Den Datenschutzerklärungs-Generator gibt es seit Ende Juni auch auf Deutsch und Französisch sowie seit kurzem auch auf Spanisch. Die Technologie hat laut iubenda in der italienischen und englischen Version bereits über 60.000 Datenschutzerklärungen generiert. Die Mailänder haben also Erfahrungen in der Materie und betonen darüber hinaus, dass die Erklärungen stets gemäß den strengsten Auflagen generiert werden.

Gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz sind hierzulande hauptsächlich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), den geltenen Gesetzen der Bundesländer sowie im spezifischeren Telemediengesetz (TMG) festgelegt. Diese Richtlinien sind an die Europäischen Richtlinien angepasst wie die Data Protection Directive und die neuere Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation.

Kostenlos und einfach

Der Dienst ist kostenlos – zumindest, wenn man sich eine grundlegende Datenschutzerklärung generieren lässt. Mit den optional und kostenpflichtig erhältlichen Pro-Funktionen können der Erklärung personalisierte Klauseln hinzugefügt und sämtliche Hinweise auf iubenda entfernt werden.

Generiert wird die Datenschutzerklärung in drei Schritten:

  1. Hinzufügen der Website, App oder Facebook-App
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    © iubenda

     

  2. Hinzufügen der benutzten Dienste oder der personenbezogenen Daten der Nutzer
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    © iubenda
     
  3. Verlinken oder Einbetten der Datenschutzerklärung (ein Embed Code wird generiert)
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    © iubenda 

 

Man sollte noch wissen, dass die generierten Datenschutzerklärungen auf den Servern von iubenda liegen. Damit will man eine schnelle Aktualisierung möglich machen (gesetzlich bedingte Änderungen können on-the-fly eingespielt werden) und die rechtliche Relevanz sicherstellen. Im Falle von Facebook-Apps geben die Macher ferner zu Protokoll, dass ihre Technologie automatisch die Facebook-Genehmigungen erkennt und die Datenschutzerklärung entsprechend konfiguriert.

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