Klimaschutz, Menschenrechte und Fokus auf praktische Qualifikationen

Der Januar-Lehrplan von iversity ist da
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Die beliebte MOOC-Plattform iversity hat den Kursplan für das neue Jahr vorgestellt: Die Online-Lehre zeigt sich von ihrer besten Seite.

iversity beginnt das Jahr 2015 mit neuen Kooperationspartnern und einem Kurskatalog, der sich insbesondere auf die Vermittlung praktischer Kompetenzen konzentriert. Diese sollen sich sowohl im Rahmen der beruflichen Weiterbildung bewegen, als auch ein global relevantes Themenspektrum ansprechen, wie etwa Klimaschutz und Menschenrechte.

iversity: kostenloser Zugang zu akademischer Bildung

Die führende Plattform für akademische Online-Kurse ermöglicht Menschen aus aller Welt Zugang zu universitärer Bildung. Um dies zu gewährleisten sind die sogenannten MOOCs (Massive-Open-Online-Course) für alle Nutzer kostenlos. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Dozenten kann iversity ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Kurseinheiten bereitstellen. Bei einigen von ihnen können sogar ECTS-Leistungspunkte gesammelt werden, die sich im Rahmen des Studiums anrechnen lassen. Dies ist bislang auf keiner anderen MOOC-Plattform möglich.

Das in Bernau ansässige Unternehmen wurde 2008 von Jonas Liepmann gegründet und positionierte sich 2012 als spezialisierter Anbieter von MOOCs neu. Seit seiner Gründung konnte das Startup bereits über 5 Millionen Euro Risikokapital einsammeln. Zuletzt brachte eine Finanzierungsrunde im Oktober dieses Jahres frisches Kapital ein, mit dem das Team vergrößert werden und der Funktionsumfang der Plattform systematisch ausgebaut werden sollte.

Das hat das neue Kursprogramm zu bieten:

iversity sorgt mit neuen Partnern und Themenbereichen ständig für eine Erweiterung des Angebotes. Das Spektrum reicht von Medizin über Informatik und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Jura, Philosophie und Design.

Zu den neuen Kooperationspartnern zählt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). In Zusammenarbeit mit ihnen wurde der Lehrplan beispielsweise um den MOOC „Disasters and Ecosystems: Resilience in a Changing Climate“ erweitert. Ein weiterer Partner ist die italienische Universitá degli Studii Padova, die einen Kurs zur internationalen Debatte um Menschenrechte anbieten wird.

Der Fokus des neuen Lehrplans liegt außerdem auf praktischen Qualifikationen. Aus diesem Bereich wird es zum Beispiel Kurse wie „Idea Generation Methods“, „Serious Game Design und Development“ oder „Public Speaking“ geben.

Mitgründer und Geschäftsführer von iversity Hannes Klöpper zeigt sich dem dem neuen Lehrplan gegenüber euphorisch:

Wir freuen uns, starke Partner an Bord zu haben, die Online-Kurse mit berufsrelevanten Qualifikationen für Studierende und Berufstätige anbieten. Das Netzwerk unserer Hochschulpartner wächst beständig und die Online-Lehre wird immer mehr zu einem integralen Bestandteil der Hochschulbildung. Es ist spannend, Teil dieser Bewegung zu sein.”

Die Plattform hatte im Oktober bereits über 700.000 Einschreibungen und Kooperationen mit mehr als 30 Hochschulen. Hannes Klöpper scheint also Recht zu haben: die Online-Lehre wird immer relevanter und iversity hilft den eingebundenen Hochschulen enorm bei ihrem Sprung ins digitale Zeitalter.

Für alle, die mehr über diese Art des Studierens wissen möchten dieses Video erklärt, was genau ein MOOC ist:

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