Tinder für den Arbeitsmarkt

Die App zum Freitag: SelfieJobs
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Die skandinavische App SelfieJobs wendet das simple Tinder-Prinzip auf den Arbeitsmarkt an. Mit der App soll die Arbeitssuche einfacher und spaßiger werden. Nun startet der Dienst auch in Deutschland.

Anstatt eines neuen Dates vermittelt die App SelfieJobs eine neue Arbeitsstelle. Frei nach Tinder-Logik werden hier Arbeitssuchende mit Arbeitgebern verknüpft, und zwar ganz simpel per Swipe-Through. Immer mehr Startups bedienen sich der Idee, die zuerst Tinder ins Leben rief. Auch die Anwendung auf den Arbeitsmarkt ist nichts Neues: Schon Truffls oder Jobr arbeiten mit dem gleichen Konzept. Allerdings richtet sich SelfieJobs, wie der Name bereits andeutet, an eine jüngere Zielgruppe und soll etwas spaßiger und frischer daherkommen. Martin Tall, Gründer von SelfieJobs erklärt:

Ich habe früher selbst im Recruiting-Business gearbeitet. Mich haben die umständlichen und bürokratischen Bewerbungsverfahren immer gestört. Mit SelfieJobs möchte ich Arbeitgeber und Arbeitnehmer unkompliziert zueinander bringen. Jobsuche muss nicht immer bierernst sein. Sie soll auch Spaß machen dürfen!

Arbeitssuche per Video-Pitch

Das Online-Dating von Arbeitgeber und -nehmer ist demnach denkbar einfach. Unternehmen können Stellenanzeigen und Jobsuchende ein Profil mit kurzem Lebenslauf erstellen. Beide Seiten können außerdem Videos hochladen, in dem sie sich beziehungsweise die Anforderungen der Stelle kurz präsentieren. Wenn Arbeitgeber und Arbeitsuchender sich gegenseitig nach rechts swipen, können sie miteinander in Kontakt treten. Dabei können Filter, wie zum Beispiel der Radius, gesetzt werden um passendere Ergebnisse zu erzielen. Nach eigenen Angaben sind bereits rund 10.000 Unternehmen und Arbeitssuchende auf der Plattform registriert und im März diesen Jahres durchsah jeder SelfieJob Nutzer durchschnittlich 400 Stellenangebote – national und international.

Vor dem jetzigen Launch in Deutschland war die App bereits in Schweden, Norwegen und Dänemark aktiv. Weitere Länder sollen schon bald folgen.

Die App ist für Android verfügbar und soll in einigen Wochen auch für iOS bereitstehen.

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