Foto-Apps

Die 10 besten Selfie Apps
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Alle lieben Selfies! Das zeigt auch die untengenannte BITKOM-Studie. Aber damit das Selbstportrait nicht nur ein langweiliger Schnappschuss bleibt, gibt es eine ganze Menge Apps, mit denen ihr noch viel mehr aus den Fotos herausholen könnt.

Zwei Drittel der Deutschen machen regelmäßig Selfies

Ob Oscar-Preisträger, Präsidenten oder Fußballer: Das die spontan mit der Handykamera geknipsten Selbstporträts in sind, wissen wir bereits. Rund zwei Drittel (65 Prozent) der deutschen Smartphone-Nutzer ab 14 Jahren machen solche so genannten Selfies. Dies entspricht gut 25 Millionen Bundesbürgern. Das hat Hightech-Verband BITKOM in einer Studie herausgefunden. Jeder sechste Smartphone-Nutzer (16 Prozent) macht die Selfies sogar regelmäßig.

Vor allem jüngere Smartphone-Nutzer machen gerne Schnappschüsse von sich selbst. 71 Prozent der 14- bis 29-jährigen nutzen ihr Smartphone für Selfies, bei den 30- bis 49-jährigen zwei Drittel (66 Prozent). Selbst von den Senioren über 65 Jahren nehmen 41 Prozent Selbstporträts mit der Handykamera auf.

Dabei werden Selfies nicht nur für eigene Erinnerungen aufgenommen. Drei von fünf Selfie-Machern (59 Prozent) teilen ihre Selbstporträts auch in Sozialen Netzwerken. Von den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren versenden ihre Selbstbilder fast zwei Drittel (64 Prozent) über Facebook, Google+ oder z.B. Instagram.

Apps für das perfekte Selfie

Klar, die eigentliche Form des Selfies ist der spontane Schnappschuss. Wer aber das Gelingen des Fotos nicht dem Zufall überlassen will oder das Selfie noch ein wenig aufmotzen will, für den haben wir hier die besten Selfie Apps zusammengestellt. Mit diesen kann man noch eine ganze Menge mehr aus den Selbstportraits herausholen, bevor man sie der Öffentlichkeit auf Instagram, Facebook und Co. preisgibt.

Selbstauslöser – CamMe und TimerCam

Nicht immer möchten wir den typischen Selfie-Arm im Bild haben und manchmal braucht man etwas mehr Abstand von der Kamera, wenn man zum Beispiel ein Foto einer größeren Gruppe schießen möchte. Hier ist eine Selbstauslöser App praktisch. Wer sich nicht mit einem einfachen Countdown zufrieden gibt, der sollte sich CamMe für iOS anschauen. So geht’s: Einfach App öffnen, das Smartphone und die zu fotografierenden Personen so positionieren, dass alle zu sehen sind. Anschließend per Handzeichen den Auslöser aktivieren. Dazu muss man die geöffnete Handfläche in die Kamera halten und zur Faust ballen. Die App erkennt das Signal und startet automatisch einen Timer. Wer jedoch den Nervenkitzel des Selbstauslöser-Countdowns sucht, für den ist TimerCam (für iOS) bzw. Self Camera Timer (für Android) das richtige. Hier wird klassisch bis 0 runtergezählt und das Foto aufgenommen.

 

FrontFlash für gute Lichtverhältnisse

frontflash

Screenshot: http://bit.ly/1HZYalV

Wenn man ein Selfie mit der Frontkamera des Smartphones machen möchte, braucht man gute Lichtverhältnisse, denn das Fotolicht kann einem hier beim Aufhellen des eigenen Konterfeis nicht helfen. Was aber, wenn man gerade im Dunkeln steht, nachts unterwegs ist oder sich in einem schlecht beleuchteten Raum befindet? Hier schafft die App FrontFlash Abhilfe. Der Bildschirm leuchtet kurz vor der Aufnahme in voller Leuchtkraft und in weißer Farbe auf und strahlt das Gesicht des Selfie-Fotografen an. Die Bildschirmeinstellungen werden anschließend wieder auf das ursprüngliche Setting zurückgesetzt. Verbesserungswürdig: Die Fotos können nicht direkt im Album gespeichert werden, man muss sie zum Abspeichern erst mal an sich selbst schicken. Die Alternative für Android findet ihr unter dem Namen Vorderseite Blitz im Play Store.

 

FrontBack und SelfieBlend- Doppelfoto mit Selfie und Umgebung

frontback

Screenshot: http://bit.ly/1udF2u7

Wer nicht nur sich selbst fotografieren möchte, sondern auch  was sich gerade vor einem befindet, der kann zu FrontBack greifen. Diese App aktiviert beide Smartphone-Kameras gleichzeitig, so dass man in zwei Richtungen Fotografieren kann. Das Ergebnis wird in einem „Split-Foto“ angezeigt. Mit dieser App muss man keine Verrenkungen mehr vor dem gewünschten Hintergrund machen, sondern kann ganz entspannt Gesicht und Aufnahmeort separat aufnehmen und zu einem Einzelbild zusammensetzen. Die App gibt es für iPhones und Android-Geräte. Wermutstropfen: Bevor man das Fotografieren beginnen kann, verlangt die App eine Registrierung. Außerdem kann man sie nur auf Smartphones mit zwei Kameras verwenden.

selfieblend

Screenshot: http://bit.ly/1K1mSWN

 

 

 

 

Eine Alternative liefert uns die App Selfie Blend. Hier lassen sich Umgebung und Gesicht nicht im Split-Screen anzeigen, sondern halbtransparent überlagern. Natürlich kann man auch einen anderen Hintergrund nach Wahl hinter das Selfie legen, um ausgefallene Effekte zu erzielen.

 

 

 

 

 

Foto-Automaten Feeling mit PocketBooth

In einigen Städten gibt es noch die alten Fotoautomaten, mit denen man lange Fotostreifen mit den eigenen Bildern füllen kann. Da die Automaten aber grundsätzlich nicht in der Nähe sind, wenn man sie braucht und die Digitalisierung des Bildmaterials zu aufwändig ist, gibt es die PocketBooth App für iPhones und Android-Geräte. Mit dieser lassen sich die Streifen mit vier Fotos einfach von unterwegs erstellen. Nachträglich können die Bilder mit verschiedenen Retro-Filtern bearbeitet werden. Praktisch: Wer es lieber klassisch mag und den Fotostreifen auch in seiner analogen Form besitzen möchte, kann diesen gleich aus der App heraus ausdrucken oder einen Abzug bestellen. Wer mehr auf PopArt ála Andy Warhol steht, der kann mit PopBooth für iOS Bilder mit verschiedenfarbigen Bildausschnitten kreieren. Auch diese lassen sich direkt aus der App heraus als Postkarte bestellen.

Nachbearbeitung mit Facetune

Augenringe, unebener Teint, ein Pickel auf der Stirn – All diese Hautunreinheiten kann man auf einem Selfie nicht gebrauchen. Um auf dem Foto frisch und ebenmäßig auszusehen gibt es Bildbearbeitungsprogramme, die Features speziell zur Bearbeitung von Gesichtern bieten. Unser Favorit ist hier Facetune, für einen kleinen Obolus erhältlich im App Store von iOS und Android. Mit den Retusche-Werkzeugen kann man Zähne aufhellen, Augen zum Leuchten bringen oder graue Haare verschwinden lassen. Auch Pickel, Falten oder Augenringe lassen sich abdecken und sogar die Gesichtskonturen verändern. Nach der Retusche des Gesichts kann man zusätzlich verschiedene Filter anwenden und allgemeine Bildeinstellungen wie Helligkeit und Kontrast anwenden. Wer nach einer kostenlosen Alternative sucht, der kann einmal die Apps YouCam Perfect oder PicBeauty ausprobieren. Beide sind für Android und iOS erhältlich.

Everyday – wie verändern wir uns?

everyday

Screenshot: http://bit.ly/1G8yGDH

Was tun mit den Selfies, außer sie an Freunde zu verschicken oder in die Social Networks zu stellen? Wer regelmäßig und über längere Zeit Selbstportraits macht, kann nachverfolgen, wie sich die Gesichtszüge im Laufe der Zeit verändert. Eine tolle App hierfür ist zum Beispiel Everyday. Mit Hilfslinien lässt sich das Gesicht genau positionieren. Hat man eine Reihe Fotos zusammen, kann man diese in einem Video hintereinander abspielen, und die Veränderungen sichtbar machen. Je länger der Zeitraum über den man die Selfies aufnimmt, umso beeindruckender das Ergebnis. Everyday ist nur für iPhones erhältlich. Das Android-Pendant Photocron gibt es im Play Store.

Die Selfie Challenge

Auch bei den Selfies hält die Gamification Einzug. Mit der Selfie Challenge für Android-Geräte und iPhones mach man nicht einfach nur ein schönes Foto von sich selbst, sondern muss gleichzeitig noch eine Aufgabe erfüllen. Hier gibt es kleine Tasks angefangen von „Badezimmerspiegel“ bis hin zu „Kopfstand“, mit denen man sich Inspirationen holen kann oder einfach lustige Verrenkungen und Situationen mit seinen Freunden teilen kann.

Bildschirmfoto 2014-12-31 um 14.49.09

Screenshot: http://bit.ly/1D5qmmm

 

Wenn ihr noch mehr Selfie-Apps kennt, fügt unserer Sammlung mit einem Kommentar noch weitere hinzu.

 

Aufmacherbild: Selfie of a bearded man tourist in Rome, Italy via Shutterstock / Urheberrecht: Yulia Mayorova

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