Die Google Glass App findet jeden Walter
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Wo ist Walter? Die App InSight für Google Glass weiß es. Da in großen Menschenmengen die Gesichtserkennung bei Mensch und Maschine an ihre Grenzen stößt, entwickelten Srihari Nelakuditi, Romit Choudhury und ihre Kollegen der Duke University ein System, mit dem Personen anhand ihrer Kleidung, ihrer Körperhaltung und anderen Merkmalen erkannt werden können. Die Software für die Datenbrille scannt dabei das Umfeld nach Kleidung, Accessoires und Bewegungen.

InSight wurde von den IT-Spezialisten der Duke University in North Carolina in Zusammenarbeit mit Google entwicklet und nun erstmalig auf der HotMobile Messe in Jekyll Island, Georgia vorgestellt. Selbst in Fußballstadien,  auf Flughäfen oder Bahnhöfen sollen mithilfe der Brille und InSight Freunde wiederfindbar sein. Wird eine Person erkannt, blendet die Brille den Namen der Person ein. Auch wirtschaftlich lässt sich die Technik nutzen. So können Anbieter beispielsweise auf Messen ihren visuellen Fingerabdruck online zur Verfügung stellen. Die Möglichkeiten scheinen vielfältig und schon jetzt soll die App eine Zuverlässigkeit von 93 Prozent aufweisen.

Nachteil des Fashion Fingerprints ist allerdings, dass der Freundeskreis zunächst mithilfe von Fotos eingelesen werden muss, die über eine in der Datenbrille integrierte Kamera aufgenommen werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Walter für uns verschwunden bleibt, sobald er nicht mehr seinen rot-weißen Pullover trägt.

Wie Digitimes berichtet soll Himax Technolgies den Zuschlag für die Produktion von Google Glass erhalten haben und die Brille bereits Ende 2013 auf den Markt bringen wollen. Damit dürften wir unseren Kinderträumen von einem James-Bond-Dasein schon früher als erwartet ein Stückchen näher sein.

Quelle Aufmacherbild: google.com

 

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