Die Katze als Instrument eines dreisten Hackers
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So aus dem westlichen Auge betrachtet, sind manch japanische Marotten schon recht bizarr. Ein japanischer Hacker hat allerdings ganz gemäß der allgemein anerkannten Regel „Cats run the internet“ den Vogel abgeschossen.

Die japanische Polizei, beziehungsweise die National Police Agency (NPA), war dem Täter seit Dezember 2012 auf der Spur, da er als Hauptverdächtiger für die Bombendrohungs-Emails gilt, die im ganzen Land an Schulen und Kindergarten versendet wurden. Weitere Mails mit verschiedenen Rätseln gingen zum Neujahr an öffentliche Einrichtungen und Medienkonzerne, wodurch sich die Untersuchungen des NPA im Sande verliefen.

Allerdings scheint der Täter einen ordentlichen Narzissmus an den Tag zu legen. Mitte Januar versuchte der Mann erneut die japanischen Strafverfolgungsbehörden zu narren, indem er auf einen USB-Stick am Halsband einer Katze vermeintlich wichtige Hinweise hinterließ, Wired berichtete.

Diese dreiste Instrumentalisierung einer Katze hatte zur Folge, dass sich eine Sicherheitskamera gegen ihn wandte und so seine Identität den Behörden preisgegeben werden konnte. Laut BangkokPost wurde der 30-jährige Yusuke Katayama, am Sonntag unter dem Vorwurf mittels ferngesteuerten PCs, E-Mails mit Drohungen einschließlich Morddrohungen versendet zu haben, in Tokio verhaftet. Nachahmungstätern sollte das eine Lehre sein. Denn wie auch Google X Lab bestätigt, „Cats do rule the internet“.

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