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Digital und Mobile Marketing: Investitionssteigerung erwartet
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Investitionen in digitales Marketing sind derzeit nicht ausreichend: Das sagen mehr als die Hälfte der Marketingverantwortlichen führender Einzelhandelsunternehmen und Markenfirmen in Europa.

Investitionssteigerung in den kommenden Jahren

Ganze 92 Prozent der Unternehmen planen, ihre digitalen Ausgaben in den nächsten drei bis fünf Jahren zu erhöhen. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie von RetailMeNot, Inc., die von WBR Research in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden durchgeführt wurde. RetailMeNot, Inc. wird in Deutschland durch deals.com vertreten.

Die Befragung ergab zudem, dass die Mehrheit der Unternehmen bereits in digitale Marketingaktivitäten investiert. Dabei verwenden zwei Drittel der Marketer (66 Prozent) aktuell mehr als 50 Prozent ihres Budgets für digitales Marketing.

Darin sehen sie die beste Strategie, um die von ihnen bestimmten wichtigsten Ziele zu erreichen: Umsatzsteigerung (74 Prozent), Neukundenakquise (72 Prozent) und Steigerung des Website-Traffics (37 Prozent). In Deutschland sind es sogar 88 Prozent, für die die Neukundengewinnung an erster Stelle steht.

Zweifel an eigener Strategie

Vor allem das mobile Marketing gewinnt an Bedeutung: 87 Prozent der Befragten planen, ihre Ausgaben in diesem Bereich zu erhöhen. Ungeachtet dieser allgemeinen Aufbruchsstimmung scheinen viele der befragten Einzelhändler nur geringes Vertrauen in ihr eigenes mobiles Angebot zu haben.

Obwohl sich die meisten Unternehmen zufrieden mit ihrem Desktop-Service zeigen und zwei von drei sich sogar ihren Mitbewerbern gegenüber im Vorteil sehen, haben sie dennoch Zweifel an ihren mobilen Apps und Internetseiten. Bemerkenswert dabei ist, dass von den befragten Einzelhändlern fast jeder zehnte (9 Prozent) gar keine mobile Strategie hat.

E-Mail als Top-Kanal

Während die befragten Marketingverantwortlichen durchschnittlich acht verschiedene Vertriebskanäle nutzen, gibt es eine deutliche Verschiebung weg von traditionellen Werbestrategien hin zu gezielteren, digitalen Marketingaktivitäten, um Kunden zu gewinnen.
Unter Marketingverantwortlichen erfreut sich die E-Mail (88 Prozent) der größten Beliebtheit und wird als der Top-Kanal für die Vermarktung im digitalen Zeitalter gepriesen. Dicht dahinter folgen Social Media und die bezahlte Suche. Und der Aufwand für digitale Maßnahmen lohnt sich.

Traditionelle Kanäle vs. Internet

Laut der Studie sehen acht von zehn Marketern einen sehr viel höheren ROI aus digitalen Marketingkanälen als aus traditionellen Kanälen. Nur jedes vierte der befragten Unternehmen (25 Prozent) investiert in Radio- und nur jedes dritte (30 Prozent) in Außenwerbung.

Die Ergebnisse der Befragung bestätigen die Begeisterung der Marketingspezialisten für das Potential aktueller und zukünftiger digitaler Marketingoptionen – auch wenn beinahe zwei Drittel der Befragten der Meinung sind, dass sie diese Kanäle bislang noch nicht in vollem Umfang ausschöpfen“, so Giulio Montemagno, Senior Vice President International bei RetailMeNot, Inc.

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