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Google ändert privacy Richtlinien

Nachdem die zuletzt veröffentlichten Terms of Privacy von Google für Besorgnis sorgten, da sie ausdrücklich besagten, dass Google eingehende und ausgehende E-Mails scannt um personalisierte Werbung schalten zu können, verkündete Google nun, dass studentische Apps und „Education Mail“ nicht mehr gescannt werden sollten. Ähnliche Änderungen sollen auch für andere Accounts in Kraft treten. Geschäftskunden, sowie Regierungsaccounts sollen in der kostenfreien Version auch nicht gescannt werden. Ebenso werden Googles App Services nun standardmäßig ausgeschalten sein. Google versprach, die Änderungen in neuen Nutzungsbedingungen festzulegen.

Neues Facebook Feature „Trending Topics“

Facebook veröffentliche gestern ein neues Feature, mit dessen Hilfe die Trending Topics des Netzwerkes angezeigt werden können. Daneben können auch anonym gesammelte demographische Daten ermittelt werden, die zeigen, welche Gruppen bestimmte Themen diskutieren. Bei der Suche nach einem bestimmten Begriff werden in einem Feed die öffentlichen Posts hierzu gerankt. Außerdem zeigt dieser Bestandteil der „Public Content Solution“ zeigt ebenfalls Hashtag Counter APIs an, damit versucht Facebook Twitter den Rang als Informationsquelle für Journalisten und öffentliche Medien abzulaufen. 

Anonymer Login für Apps die mit Facebook verbunden sind

Facebooks Ruf in Bezug auf privacy und Datensicherheit ist mehr als nur zweifelhaft. Nun hat Mark Zuckerberg verkündet, dass es eine Option geben soll, bei der Nutzer, die sich über Facebook mit anderen Apps verbinden, eine Option für anonymen Login erhalten werden. Damit sollen keine privaten Daten mehr übertragen werden. Bei der F8 Konferenz in San Francisco sagte er, dass Facebook dafür sorgen möchte, dass die Kontrolle und Macht (über die eigenen Daten) zurück in die Hände der Menschen gehen soll. 

Der britische Geheimdienst bat NSA um Zugang

Wie The Intercept berichtet, hat der britische Geheimdienst GCHQ im April letzten Jahres bei der NSA um „unüberwachten Zugang“ auf die von ihnen gesammelten Daten gebeten. Das entsprechende Dokument befindet sich unter den von Edward Snowden gezogenen Materialien. Ziel war es unter anderem auch, die Informationen aus dem NSA und FBI Programm PRISM einsehen zu können, welches den Content der neun größten Netzunternehmen quasi komplett überwachte, darunter Facebook, Google, Microsoft und Skype. Die Akte enthält jedoch keine Informationen dazu, ob die NSA dieser Bitte entgegenkam.

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