E-Commerce

E-Commerce – Amazon ist Online-Shopping-Queen
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Outfittery, Asos und Co: Online Shops erfreuen sich großer Beliebtheit – kein Wunder also, dass Online-Plattformen wie Pilze aus dem Boden schießen. Im Rahmen der Studie „Black-Box Online-Shopping: Potenziale erkennen – Kunden gewinnen“ wurden 8.134 Online-Käufer befragt, die mindestens einmal innerhalb der vergangenen 12 Monate im Internet eingekauft haben

Google, Amazon, Ebay

Deutsche Online-Besteller sind loyaler als gedacht: 58 Prozent haben bisher bei höchstens drei verschiedenen Shops bestellt. Zwei Drittel geben an, generell lieber in bekannten Online-Shops zu stöbern als neue Anbieter auszuprobieren. Bei der Suche nach Produkten wird am häufigsten Google gefragt (61 Prozent), danach Amazon (50 Prozent) und an dritter Stelle Ebay (34 Prozent). Bei Amazon wird am meisten gekauft, weiter spielen neben Ebay nur noch Spezialanbieter eine Rolle – keine anderen Vollsortiment-Anbieter.

DHL als Zusteller beliebt

Deutschlands Online-Shopper kaufen parallel auch im Offline-Einzelhandel. Click-and-Collect, die Möglichkeit online zu kaufen und vor Ort abzuholen, ist noch kaum bekannt und das Interesse überschaubar: Weniger als die Hälfte der Befragten würden diesen Service gern nutzen. Lieber lassen sich die Onlineshopper ihre Ware nach Hause liefern. Als Paketzusteller bevorzugen sie ganz klar DHL.

Startup – „Einfach machen lassen“

Das Startup mit dem bezeichnenden Namen „Einfach machen lassen“ reagiert auf diese Marktlücke und bietet über die Plattform Technik-Services zum Festpreis anbieten. Damit schlägt das Startup die Brücke zwischen der Online-Bestellung und der Installation. „Einfach machen lassen!“ soll dabei einen Schritt weiter gehen als es gewöhnliche Technik-Services tun. Das Paket wird vom Techniker selbst abgeholt und vor Ort ausgepackt, aufgebaut oder eingerichtet. Die Gründer von “Einfach machen lassen!“ denken dabei von vorn herein an eine internationale Expansion und haben sich deshalb vorsichtshalber den zweiten Firmennamen „simply done!“ verpasst.

24 Stunden 7 Tage Rund um die Uhr

Shopping ist besonders beliebt sowie die gute Vergleichbarkeit von Artikeln und Preisen. Mode und Medien sind die am häufigsten gekauften Produktgruppen. Frauen kaufen besonders gerne Mode, Wohnaccessoires und Tierzubehör. Männer shoppen überdurchschnittlich viel Wein und Autoteile im Internet. Ältere Altersgruppen bestellen auch Medikamente. Dienstleistungen, zum Beispiel Handwerkerservices, werden online noch selten nachgefragt, bisher erst von 15 Prozent. 77 Prozent ist diese Möglichkeit noch gänzlich unbekannt – was sich wahrscheinlich ändern wird, sobald Amazon diese Funktion integriert, was ursprünglich noch in diesem Jahr geplant war.

Neue Shops haben geringe Chancen

Im Schnitt haben 56 Prozent der befragten Online-Shopper in den letzten zwölf Monaten ein Produkt bei Amazon bestellt – damit ist Amazon der mit Abstand meistgenutzte Onlineshop. Jeder Dritte hat bei Ebay eingekauft. Außerdem hat jeder Befragte im Durchschnitt bei 1-2 Anbietern mit speziellem Produktsortiment bestellt. „Die Dominanz von Amazon, sowohl bei der Produktsuche als auch bei den tatsächlichen Bestellungen, ist unglaublich stark. Andere Anbieter haben es schwer, sich bei den Verbrauchern zu etablieren, denn diese folgen gern ihrer Gewohnheit“, so Franzen. „Im Bereich der Spezialsortimente bestehen noch die besten Chancen, sich zu etablieren. Hier ist es wichtig, die Top-Auswahlkriterien der Verbraucher zu berücksichtigen.“

Hier geht es zur Studie Black-Box Online-Shopping: Potenziale erkennen – Kunden gewinnen.

 

Aufmacherbild: OSTFILDERN-SCHARNHA USEN, GERMANY – MAY 18, 2014: A woman is picking up a large stack of parcels by Amazon.com in different sizes waiting in front of the entrance door to her flat on May, 18, 2014 in via Shutterstock / Urheberrecht: Frank Gaertner

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