E-Mail-Migration geglückt: Hotmail wird zu Outlook.com
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Im Sommer 2012 stellte Microsoft Outlook.com vor, einen neuen E-Mail-Dienst für den Consumer-Bereich, der nach und nach das in die Tage gekommene Hotmail ersetzen sollte. Outlook.com wirkt deutlich aufgeräumter als Hotmail, kommt mit zahlreichen neuen Funktionen, auch Microsofts Cloud-Speicherdienst SkyDrive ist integriert.

Im Vergleich: oben Hotmail, unten Outlook.com

Während Outlook.com und Hotmail zu Übergangszeiten Seite an Seite existierten, gilt diese Phase nun als beendet. In den vergangenen sechs Wochen hat Microsoft unglaubliche 150 Petabyte an Daten übertragen, die Migration vom alten zum neuen E-Mail-Angebot ist nun offiziell geglückt.

So wird das neue Outlook.com inzwischen von 400 Millionen E-Mail-Nutzern verwendet, 125 Millionen davon greifen zusätzlich via Exchange ActiveSync mit mobilen Geräten auf ihre Daten zu.

Als Outlook.com Ende Februar seine Vorschau-Phase beendete, waren es lediglich 60 Millionen Accounts, Hotmail war mit 300 Millionen Accounts noch deutlich aktiver. Aber schon damals forderte man Hotmail-Nutzer dazu auf, zum neuen Dienst umzuziehen. Ihre Hotmail-Adressen können sie natürlich auch jetzt noch weiter verwenden.

Mit der abgeschlossenen Migration hat Microsoft außerdem zwei neue Features in sein E-Mail-Angebot eingebaut. Der SMTP Send Support erleichtert das Senden von E-Mails von verschiedenen Adressen aus und sollte bei jedem Provider mit POP- oder IMAP-Zugang funktionieren. SkyDrive wurde noch tiefer als zuvor integriert, sodass Dateien und Bilder jetzt direkt aus der Cloud heraus hinzugefügt werden können. 

Die neuen Features werden in den kommenden Wochen weltweit verfügbar sein.

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