eBay Alternative: erfolgreich online verkaufen
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Ebay ist mit Abstand das erfolgreichste Online-Auktionshaus im Netz. Allerdings fallen hier für Verkäufer mit steigendem Produktpreis auch höhere Angebotsgebühren an und nach erfolgreichem Abschluss der Gebote werden noch einmal 9 Prozent des Verkaufspreises an Ebay fällig. Ein Anreiz vieler Nutzer, im Netz nach einer günstigen oder kostenlosen eBay Alternative zu suchen. 

Die neue Strategie von Ebays Gebührenreform? Manchmal lohnt es sich daher, etwas über den Tellerrand hinaus zu schauen, denn mit ein wenig Suchaufwand findet man interessante Alternativen zu eBay, die durch spezielle Angebote oder niedrige Kosten eine Nische im Online-Handel suchen. Womit punktet also die eBay Konkurrenz? Wir haben es getestet!

Die Top Alternativen zum Online-Auktionshaus Ebay 

Unsere Liste bietet dir einen Überblick über die besten Ebay Alternativen für den Online-Handel. Ist dein Favorit mit von der Partie? 

1. Platz: Ähnlich und doch anders: Hood.de

Der Markplatz Hood.de verfügt über ein ähnliches Konzept wie Ebay, doch versucht man hier die Kunden durch kostenlose Auktionen zu locken. Gebühren werden nur dann fällig, wenn Zusatzoptionen wie etwa die Hervorhebung eines Angebots gewünscht sind oder man als professioneller Händler Artikel verkaufen möchte. Auch auf eine Provision wird bei Privatverkäufen verzichtet. Insgesamt hat das Portal so bereits über eine Million registrierter Nutzer und wickelt täglich ca. 4 Millionen Auktionen ab.

 

 Screenshot: Hood.de

2. Platz: Monatsgebühren anstelle von Provision: Auxion.de

Auxion.de ist ebenfalls eine deutsche Ebay Alternative, die statt Provision oder Einstellungsgebühren auf einen monatlichen Beitrag von einem Euro setzt. Die Mitgliedsgebühr kann dabei als Jahresbetrag von 12 Euro oder halbjährlich (zwei Mal 6 Euro) an Auxion überwiesen werden. Allerdings können die Verkäufer den Käufern Rabatt-Euros in die Konten buchen, wodurch der Service de facto für die Käufer kostenfrei bleiben kann. Von dieser zugegebenermaßen etwas komplizierten Lösung versprechen sich die Unternehmer, die Zahl der aktiven Nutzer zu vergrößern und Dateileichen zu vermeiden.

 Screenshot: Auxion.de

Fazit: Startguthaben und kostenfreie Dienste wirken attraktiv!

Andere Anbieter versuchen ebenfalls Kunden mit Angeboten, wie etwa einem Startguthaben von 10 Euro oder kostenlosen Online-Inseraten, für ihre Markplätze zu gewinnen. Hierzu zählen auch Auvito oder der Kleinanzeigenmarkt Quoka. Erfolgreichere Alternativen setzen dabei nicht auf eine bloße Kopie Ebays, sondern auf spezialisierte Angebote oder die Versteigerung von Dienstleistungen. Die bekanntesten Marktplätze für die Versteigerung von Handwerksleistungen sind sicherlich MyHammer oder blauarbeit.de.

 

 

MyHammer kann immerhin 700.000 Besuche von Auftraggebern im Monat verzeichnen und setzt wie auch blauarbeit auf geprüfte Qualität der Dienstleister, wobei zumindest MyHammer nicht kostenfrei ist. Auftragnehmer können hier drei Monate lang ein Testprofil einrichten, um das Portal gratis kennenzulernen. Ein Abo kostet im Vollpreis 49,90 € für die Handwerker – die Angebotssuche ist kostenlos. Bei blauarbeit sind die Gebühren nach Gebotsanzahl gestaffelt und fangen bei 8,75 € für 5 Gebote an. Außerdem gibt es Paketpreise, über die man auch die Platzierung der Angebote an prominenteren Stellen kaufen kann.

Etsy – die eBay Alternative aus den USA

Aus den USA gibt es zudem weitere Alternativen, von denen einige auch nach Deutschland liefern. Dabei muss man sich allerdings bewusst sein, dass unter Umständen hohe Versandkosten und Zollgebühren anfallen können.

Einer der bekanntesten Marktplätze ist sicherlich Etsy, das sich auf die Versteigerung von Kunstwerken, Design, selbstgemachte Kleidungsstücke und vieles mehr konzentriert. Über die Einstellungen lässt sich dabei Deutschland als Bestimmungsort eingeben, sodass allein Angebote angezeigt werden, die auch über den Großen Teich versendet werden. Das Angebot ist ungleich größer als in den deutschen Ebay-Alternativen und Etsy konnte seit dem Launch 2005 den Umsatz auf knapp 900 Millionen US-Dollar steigern. Die Gebühren sind überschaubar und belaufen sich auf 20 US-Cents pro eingestelltem Artikel. Bei einem erfolgreichen Verkauf fällt zudem eine Provision von 3,5 Prozent an.

 

Screenshot: Etsy

 

Ein ähnliches Angebot findet man auf Artfire, doch legt man hier zudem großen Wert auf die Community und die Macher versuchen, Käufer und Verkäufer näher zusammen zu bringen. Auch hier trägt der Verkäufer die Kosten, die für eine monatliche Mitgliedschaft 9,87 Euro betragen. 

 Screenshot: Artfire

Quelle Aufmacherbild: isolated mallet used for law or auctions isolated on white background von Shutterstock / Urheberrecht: Michelangelus

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