Eine neue Dating App aus den USA

Ehemalige Tinder-Mitarbeiter launchen Konkurrenz-App Bumble
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Whitney Wolfe, ehemalige Marketing-Chefin bei Tinder, hat sich mit zwei anderen früheren Tinder-Mitarbeitern zusammengetan und eine Konkurrenz-App entwickelt, so berichtet TechChrunch. Bumble verspricht eine sichere und respektvolle Community und verrät mehr Details über Nutzer als Tinder.

Bumble: Konkurrenz für Tinder?

Die neue Dating App Bumble schlägt Matches vor, die auf relevanteren Signalen als andere Apps ihrer Art basieren sollen. Dies geht aus der Facebook-Seite hervor. Matches und Konversationen, die zu nichts führen, sollen dadurch zunehmend vermieden werden. Die Website zeigt Fotos der App, die etwas über das Aufmachung des Dienstes verraten. Sie scheint mehr Informationen mit einzubeziehen: Neben den Fotos von potentiellen Dating-Partnern gibt es den Job, die Firma, die Universität und das Abschlussjahr zu sehen.

Wolfe hatte gegen Tinder Co-Founder Mateen wegen sexueller Belästigung geklagt

Zuvor stand Whitney Wolfe in der Aufmerksamkeit der Medien, weil sie nach ihrem Weggang von Tinder Klage gegen den Co-Founder Justin Mateen eingereicht hatte. Dieser hätte sie wiederholt in E-Mails und Textnachrichten sexuell belästigt, als sie noch Teil des Teams war. Aufgrund der Beschuldigungen wurde Mateen suspendiert.

Bumble – Ideenklau oder gerechter Ausgleich?

Den gerichtlichen Unterlagen war zu entnehmen, dass Wolfe wesentlich zum Erfolg von Tinder beitrug, jedoch nicht den Titel einer Mitgründerin tragen durfte. Ihr Schritt, jetzt eine ausgefeilte Konkurrenz-App zu launchen, passt daher in die Geschichte. Was aussieht wie ein Rachefeldzug und massiver Ideenklau — insbesondere da drei ehemalige Tinder-Mitarbeiter involviert sind — mag in Wahrheit nur ein gerechter Ausgleich für eine vergangene Ungerechtigkeit sein. Wer bei der Entwicklung von Tinder welche Rolle trug, kann jedoch womöglich nie gänzlich aufgeklärt werden.

Wolfe, Gulczynski und Mick noch nicht als Gründer von Bumble bestätigt

Chris Gulczynski und Sarah Mick — beide Mitgründer von YayNext — haben sich jetzt jedenfalls augenscheinlich mit Wolfe zusammengetan, um Bumble auf den Markt zu bringen. Dies geht jedoch nur aus der Sichtung von Spuren aus sozialen Netzwerken hervor und nicht etwa einer offiziellen Bestätigung. Laut TechChrunch soll der Launch am 1. Dezember stattfinden. Weitere Details über das Produkt sind noch nicht bekannt.

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