digitaler Frühjahrsputz

Entrümpeln von Speichermedien [Studie]
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Ordnung muss sein! Der Jahresbeginn ist für viele der optimale Zeitpunkt, um den digitalen Frühjahrsputz vorzunehmen. So räumen Nutzer ihre Festplatten und Laufwerke auf und sichern ihre Daten durch Backups.

Drei Viertel aller Deutschen (76 Prozent) entrümpeln jährlich ihre Speichermedien und bringen Ordnung in das Dateienchaos. Das hat jetzt eine Studie von deals.com ermittelt. Überaschenderweise sind vor allem Männer vorbildlich, wenn es um das Aufräumen ihrer Daten geht. So wollen 80 Prozent von ihnen mindestens einmal im Jahr Ordnung auf Laufwerken und Festplatten schaffen.

Sachsen haben die ordentlichsten Festplatten

Deutschlandweit sorgen allen voran die Sachsen mit 85 Prozent jährlich für aufgeräumte Speicher. Das nachlässige Schlusslicht bilden die Berliner mit 64 Prozent.

16 Prozent der Deutschen (20 Prozent der Männer) nehmen sich im Frühling Zeit für das Ausmisten ihrer Speichermedien. Es gibt aber auch schwarze Schafe unter den Nutzern: Insgesamt ein Viertel der Bundesbürger lässt seine Festplatte vermüllen und plant in diesem Jahr keine Reinigungsaktion (24 Prozent).

Regelmäßige Backups

Was die Sicherung von Daten angeht, gibt es jedoch noch Verbesserungsbedarf. Nur 45 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen in Deutschland legen einmal im Monat Sicherheitskopien wichtiger Daten an. Sogar jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) führt seltener als einmal jährlich oder sogar nie ein Backup durch. Was auffällig ist: Die junge Generation geht im Allgemeinen sorgloser mit den Daten-Backups um als die älteren Jahrgänge. Nur 31 Prozent der Unter-30-Jährigen führen monatlich oder häufiger eine Datensicherung durch – bei den Über-50-Jährigen sind es dagegen 43 Prozent.

Zum Sichern der Daten vertraut die Mehrheit der Deutschen noch auf die physischen Speichermedien wie externe Festplatten (66 Prozent) und USB-Sticks (33 Prozent). Cloud-Dienste wie Dropbox oder iCloud werden vor allem von den 18- bis 29-Jährigen genutzt: Rund ein Viertel der jungen Generation speichert Daten hier ab (26 Prozent). Nur 9 Prozent der Ü50-Jährigen vertrauen ihre Daten einem Cloud-Dienst an. Fast die Hälfte aller Deutschen hat noch Bedenken, ihre Daten auf einem solchen Online-Speicher abzulegen (46 Prozent).

Aus schmerzhaften Fehlern lernen viele, dass sich Datensicherung in jedem Fall lohnt: Rund ein Drittel der Männer (34 Prozent) und ein Viertel der Frauen (25 Prozent) haben schon einmal digitale Daten versehentlich gelöscht. Gleichzeitig behauptet fast ein Drittel der Deutschen (29 Prozent), dass – abgesehen von Tod und Krankheit – der Verlust von digitalen Daten wie Fotos, Dokumente oder Musik eines der schlimmsten Dinge wäre, die passieren könnten. Trotzdem bleibt jede zehnte Frau (10 Prozent) uneinsichtig und sichert ihre Daten nie – nur 6 Prozent der Männer zeigen sich unbelehrbar.

Die gesamten Studienergebnisse können hier eingesehen werden: http://www.deals.com/umfragen/datensicherung-ergebnisse

Aufmacherbild: Group of engineers maintaining hard drive. Computer repair concept via Shutterstock / Urheberrecht: Kirill__M

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