Erfolgreiches Content Marketing: weniger Strategie, mehr Bauchgefühl
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Hochwertige Inhalte als Königsdomäne der Content-Strategie im Online Marketing? Dieser altbackene Slogan lockt keine neuen Kunden mehr hinter dem Ofen hervor. Worauf es ankommt, sind nicht nur fachwissenschaftliche und mit Informationen überschüttete Seiten. Vielmehr gilt: Schafft Botschaften, die bewegen!

Google liest nicht nur Eure Texte und filtert Keywords sowie Informationen heraus. Vielmehr geht es dem Suchmaschinen-Gigant im Rahmen der SEO Trends 2014 um Interaktivität. Sprich: Wie oft wird Content gelesen, diskutiert, befürwortet oder sogar von anderen Fachleuten öffentlich angeprangert? Ganz nebenbei testet Google natürlich auch den Wert eurer Inhalte mit Hilfe seines Panda Algorithmus – worauf es euch beim Content Marketing allerdings ankommen sollte, ist vor allem eines: Bauchgefühl!

Schwierige Inhalte einfach aufbereiten

Jedes Produkt, jeder Gedanke und jede News sind es wert, dass sie entsprechend aufbereitet werden. Doch wodurch definieren sich diese so sehr herbeigewünschten „Guten Inhalte“? Wichtig ist, dass der Leser sofort merkt: „Aha, diese Person weiß wovon sie spricht und sie liebt es.“ Denn jeder Leser spürt sofort, ob der vor ihm liegende Artikel durch minderwertige Contentagenturen gejagt und pro Wort bezahlt wurde oder ob sich der Autor wirklich Gedanken über das Thema gemacht hat. Diese Facts zur Contenterstellung sollten sich daher als Leitspruch im Hinterkopf eines jeden Autors bewahrt werden:

  • Befriedige den Wissensdurst Deiner Leser
  • Sorge für eine emotionale Textbindung – ganz gleich ob positiv oder negativ
  • Offenbare Informationen, welche in dieser Form noch nicht dagewesen waren

Keine Sorge, das Rad muss hierbei nicht neu erfunden werden. Worauf es ankommt, ist den Leser spüren zu lassen, dass der Content auf Deiner Leidenschaft und Deinem Enthusiasmus beruht. Nur so kannst Du die gleichen Emotionen auf deine Leserschaft übertragen. Wem es ganz schwer fällt, der kann sich an den 10 goldenen Content Marketing Regeln orientieren. 

Content Curation – gar nicht so schwer

Um tolle Inhalte anschließend im Netz zu verbreiten, muss nicht wochenlang an diversen Strategien herumgefeilt werden. Denn ganz klar: guter Content verbreitet sich ganz von alleine. Natürlich kann dem Ganzen etwas nachgeholfen werden.

Du willst wissen wie?

  • Polarisiere mit Deinen Aussagen. Bereits jedem Star und Sternchen auf dem roten Teppich ist bewusst: auch schlechte Schlagzeilen bleiben dennoch Schlagzeilen und sorgen dafür, dass eine Person oder eine Brand nicht in Vergessenheit gerät. Natürlich soll jetzt nicht mit Inhalts leeren Phrasen um sich geschmissen werden, um mit allen Mitteln Aufmerksamkeit auf den eigenen Content zu lenken. Doch was ist mit eigenen Strategien, Ansichten oder interessanten Experten-Meinungen? Polarisierungen sorgen dafür, dass über Deine Inhalte gesprochen wird – offline und online. Und wollen wir das nicht alle?
  • Löse Dich von reinen Text-Inhalten. Das Auge isst immer mit – sprich: visueller Content ist gefragt. Ganz gleich ob Bilder, Präsentationen, Infografiken, Videos oder Podcasts – wer seine Inhalte Crossmedial aufbereitet, erreicht so eine größere Zielgruppe. Viel Arbeit steckt nicht dahinter. Schließlich sind die Recherchearbeiten bereits erledigt und das Wissen muss lediglich auf andere mediale Formate transferiert werden. Ein Aufwand, der sich in jedem Fall auszahlt.
  • Trete in Kontakt. Webseiten teilen nicht den Content anderer Webseiten – Leser teilen Inhalte von Autoren! Auf der Jagd nach Likes, Shares und erhöhtem Traffic vergisst man beim Content Marketing oft den menschlichen Aspekt. Beantwortet Kommentare und geht so auf Fragen und Anregungen ein. Baut Ihr eine Verbindung zu Eurem Publikum auf. Kümmert Euch um Eure Leser, und Eure Leser kümmern sich um Euch. Denn Empfehlungen – selbst im World Wide Web – beruhen oftmals auf einer Sympathie zwischen Leser und Autor. 
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