Facebook for Business

Facebook: Neues Anzeigenmodell für Werbetreibende
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Zukünftig sollen Werbetreibende bei Facebook nur für Anzeigen zahlen, die auch tatsächlich von Usern gesehen werden. Mittels User-Tracking sollen somit fairere Anzeigenpreise vergeben werden können.

Anzeigenpreise neu ausgerichtet

Facebook will Werbetreibenden ein neues Geschäftsmodell schmackhaft machen, wonach nur dann für Anzeigen bezahlt werden müsse, wenn diese auch tatsächlich gesehen werden. Heißt so viel wie, nicht allein die Anzeigenstelle im Newsfeed kostet Geld, sondern die Kosten für eine Anzeige richten sich nach der User-Aufmerksamkeit und Verweildauer.

Neue AGBs – mehr Kontrolle für Werbung

Mit den neuen AGBs hatte Facebook bereits angekündigt, dass das Tracking der User für Werbeanzeigen auf der Seite verschärft und jede einzelne Bewegung der User vermessen, bewertet und verkauft werden würde. Nun kündigt die Social Media Plattform auf der Facebook for Business Seite an, dass mithilfe der generierten Daten, die Kosten für Anzeigen fairer verteilt werden könnten, indem man besser zwischen rein „platzierte“ und tatsächlich „gesehenen“ Werbeanzeigen unterscheiden könne.

So könnte das neue Werbe-Tracking funktionieren

Angenommen, eine Werbeanzeige befindet sich erst am Ende des bereits geladenen Newsfeed, aber der Facebook-User scrollt gar nicht erst soweit hinunter, so wurde bisher die platzierte Ad trotzdem genauso berechnet, wie eine etwas weiter oben platzierte. Der teils ungerechten Verteilung will Facebook nun mit der neuen Anzeigenquantifizierung entgegen wirken und dieses Konzept laut TechCrunch auch außerhalb von Facebook als gängiges Geschäftsprinzip etablieren.

Facebook will Fair-Play

Der Wert einer Anzeige könnte also schon bald nicht allein von einer Platzierung am Anfang der Website und den jeweiligen Klicks abhängen, sondern auch, ob ein User die Anzeige tatsächlich gesehen hast, wie lange der Screen darauf verweilt und an welcher Stelle sich die Maus befindet. Wird eine Anzeige gar nicht beachtet, muss der Werbetreibende auch nichts dafür bezahlen.

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