Facebook setzt Sponsored Stories ein Ende
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Seit Anfang 2011 gibt es sie und seit Anfang 2011 nerven sie die meisten Facebook-User: die Sponsored Stories. Es ist nämlich so: Liked einer deiner Facebook-Freunde eine gesponsorte Marke, ist es möglich, dass aus diesem Grund Werbung eben dieser Marke geradewegs in deinen News-Feed katapultiert wird. Große Begeisterung löst diese Art der Werbung bei den wenigsten aus. Sogar vor Gericht musste sich Facebook dafür verantworten. Der Vorwurf an das soziale Netzwerk: Verwendung von Namen und Bildern seiner User, ohne deren ausreichende Zustimmung.

Gut zu wissen also, dass den gesponserten Meldungen ab 9. April ein Ende gesetzt wird. Das verkündete Facebook jedenfalls in einem gestrigen Blog-Post. Doch wer jetzt erleichtert aufatmen will, der sollte sich erstmal das neue Werbekonzept von Facebook genauer anschauen. Die Likes und Infos der User sollen nämlich weiterhin für Werbezwecke verkauft werden. Zwar werden Werbungen nicht mehr gezielt auf den Startseiten ausgewählter User angezeigt, allerdings sollen nun allen bei Facebook geschalteten Werbeanzeigen soziale Kontexte hinzugefügt werden. Genauer gesagt: Unter Anzeigen kann weiterhin Dein Bild und Name erscheinen, sofern Du mit einer Marken-Seite, App oder Event bei Facebook interagiert hast. Fraglich ist es also, ob Facebook für diese neue Art der Werbung nicht mindestens ebenso viel Kritik einstecken muss.

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