Collaboration-Tool

Facebook at Work geht heute in die Testphase
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Facebook steigt jetzt auch in die Büro-Kommunikation und will mit seinem neuen Collaboration-Tool Facebook at work, die Kommunikationskanäle bündeln und die Interaktion mit den Kollegen einfacher und effizienter machen.

Vor einiger Zeit hatten wir über Facebooks Pläne, ein Intranet für’s Büro zu starten, berichtet. Heute ist es soweit: Facebook at Work startet in die Betaphase und will von den Usern getestet werden. Die neue Anwendung soll Collaboration-Tools wie Bitrix, Slack oder Yammer ersetzen.

Facebook at Work soll unsere Arbeit effizienter machen

Zur Zeit gibt es einige ausgewählte Unternehmen, die die neue Plattform ausprobieren dürfen. Die Apps dazu sollten demnächst in die App Stores von Android und iOS zu finden sein. Daneben wird es auch eine Browser-Anwendung geben. Wie auch bei allen anderen Büro-Tools soll bei Facebook at Work die gesamte Büro-Kommunikation gebündelt werden, so dass Mails und Skype-Nachrichten entfallen. Außerdem verspricht man ein effizienteres Arbeiten, vor allem wenn es um die Planung und Durchführung von Projekten oder Meetings geht.

Facebook at Work von privatem Account getrennt

Können wir jetzt also ohne schlechtes Gewissen während der Arbeitszeit unseren Facebook Newsstream durchscrollen? Leider nein, denn Facebook at Work ist vollständig vom privaten Account getrennt, so dass nur Job-relevante Informationen im Stream auftauchen, also Firmenevents, der Launch der neuen Website oder der Speiseplan der Kantine.

Ansonsten sind alle bekannten Facebook-Funktionen vorhanden. Timeline, Privatnachrichten, Gruppen und Events sind auch bei Facebook at Work vorhanden, nur dass sie eben zur Kommunikation im Büroalltag genutzt werden.

Wie sieht es mit der Sicherheit von Firmeninternas aus?

Was aber passiert mit internen Informationen? Es wäre ja nicht das erste mal, dass Hacker einen Weg gefunden haben, das Netzwerk zu knacken. Vor allem bei Konversationen über Projekte, Investitionen usw. sollten nach Möglichkeit keine Informationen nach außen dringen. Facebook will allerdings besonders hohe Datenschutz- und die Sicherheitsstandards garantieren. Es werden Strict Transport Security (HSTS) und Perfect Forward Secrecy verwendet.

Netter Nebenverdienst

Facebook at Work ist wohl ein Ableger der Intranet-Software, die von den Facebook Mitarbeitern bei der Arbeit genutzt werden. Eine gute Idee also, diese einfach auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und noch ein wenig Geld damit zu verdienen. Es gibt noch keine Informationen dazu, wie Zuckerberg die Plattform monetarisieren will, voraussichtlich müssen aber die Unternehmen selbst für eine Nutzungslizenz zahlen.

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