Faire Behandlung aller Daten im Netz – ePetition zur Netzneutralität ist erfolgreich
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Die Gleichbehandlung aller Daten im Internet – das fordert eine neue ePetition zur Netzneutralität, die innerhalb kürzester Zeit bereits von über 50.000 Befürwortern unterzeichnet wurde. Das Quorum wurde damit erreicht.

Spätestens, seit die Telekom in Verträgen von Neukunden eine Klausel eingeführt hat, die die Tempodrosselung der Surfgeschwindigkeit festlegt, ist die Debatte um die Netzneutralität wieder in vollem Gange.

Stellen wir uns vor, es gäbe keine Flatrates mehr und wir würden alle mit einem begrenzten Volumen auf der Datenautobahn surfen. Ab einem bestimmten Punkt – beim einen früher, beim anderen später – wäre das Kontingent aufgebraucht, und man wäre nur noch im Schneckentempo unterwegs. Nur Nutzer der Telekom-Partnerdienste sausen noch mit voller Fahrt an uns vorbei.

Wie lange würde es wohl dauern, bis Kunden auf Dienste umsteigen, die nicht von der Drosselung betroffen sind? Wahrscheinlich nicht lange.

In der Begründung der ePetition, des Deutschen Bundestages heißt es wörtlich:

Die Netzneutralität ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eines freien Internets. Ist keine Netzneutralität gegeben, so besteht die Gefahr eines „Zwei-Klassen-Internets“, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen können. Das käme einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich.

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