Feedly und Evernote nach einer DDoS-Attacke down
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Viele Nutzer können aktuell nicht auf den beliebten Cloud-RSS-Reader Feedly zugreifen. Grund dafür ist eine sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDoS), die den Feedly-Server lahmgelegt hat. Feedly versucht gemeinsam mit seinem Provider die Auswirkungen der Cyber-Attacke so schnell wie möglich zu bekämpfen. Das gab das Unternehmen in einem offiziellen Blogeintrag bekannt. Die Cyberkriminellen erpressen die Feedly-Macher und verlangen Geld, um den Angriff wieder zu stoppen. Die Summe wird dabei nicht genannt. Die Scheine werden sie laut Feedly aber nicht sehen: 

Criminals are attacking feedly with a distributed denial of service attack (DDoS). The attacker is trying to extort us money to make it stop. We refused to give in and are working with our network providers to mitigate the attack as best as we can. 

Das Unternehmen entschuldigt sich für den Vorfall und versichert, alle Nutzerdaten wären in Sicherheit. Sobald das Problem behoben ist, wird man die User über den Blog informieren. Noch kam keine Entwarnung.

Evernote auch Opfer einer DDoS-Attacke

Die Server der Notiz-App Evernote sind in der vergangenen Nacht auch Zielscheibe eines DDoS-Angriffes gewesen. Die Anwendung war für mehrere Stunden für die rund 100 Millionen User nicht erreichbar, wie das Unternehmen mitteilte: 

Mittlerweile gab Evernote Entwarnung und die meisten User können wieder uneingeschränkt auf den Dienst zugreifen.

So funktionieren DDoS-Angriffe

Bei DDoS-Angriffen greifen Cyberkriminelle nicht direkt das System an, sondern schicken so viele sinnlose Anfragen an die Server des ausgesuchten Opfers, dass diese überlastet und lahmgelegt werden. Normale Anfragen können dann nicht mehr beantwortet werden. Solche Angriffe häufen sich in letzter Zeit. Ob es sich bei den beiden DDoS-Attacken auf bekannte Anbieter um einen Zufall handelt, ist fraglich. Unklar ist auch, wer hinter den Angriffen steckt. 

 

 

Aufmacherbild: Privacy concept: pixelated words Hacker on digital background, 3d render von Shutterstock/ Urheberrecht Maksim Kabakou

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