Floret: neue Dating- und Gaming-App
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Nach und nach nehmen Dating-Apps die Plätze der Gaming-Apps auf den Bildschirmen unserer Smartphones ein. Vor Kurzem spielte man noch Angry Birds, während man auf den Bus wartete, jetzt loggt man sich bei Tinder ein, um noch eben schnell ein paar potentielle Dating-Partner zu be- oder auch zu verurteilen.

Dass die meisten User dann doch nicht wirklich auf der Suche nach der großen Liebe, oder, sind wir doch mal ehrlich, dem schnellen Sex sind, sondern vielmehr von dem fast spieleartigen Charakter der Dating-Apps in den Bann gezogen werden, ist dabei mittlerweile auch kein Geheimnis mehr.

Floret: Dating und Gamification

Warum also nicht Dating-App und Gaming-App verbinden? Das haben sich die Erfinder der neuen „gamified Dating-App“ Floret wohl ebenfalls gedacht. Bei Floret geht es nämlich nicht darum, die große Liebe zu finden, sondern den Partner, der einem am unwahrscheinlichsten abhaut.

Aber alles der Reihe nach: Das Login bei Floret funktioniert – Tinder lässt grüßen – per Facebook. Doch statt jeweils nur einen Partnervorschlag geliefert zu bekommen, werden vier männliche User mit vier weiblichen Usern in einen Game-Pool geworfen. Dort haben alle 90 Sekunden Zeit um durch die Fotos der vier potenziellen Dating-Partner zu browsen und diese zu ranken. Floret ermittelt nun aus allen Usern im Gaming-Pool sogenannte „Perfect Matches“ und orientiert sich dabei an dem aus der Wirtschaft, Mahematik und Informatik bekannten „Stable Marriage Problem“ (SMP).

Das SMP besagt folgendes:

Given n men and n women, where each person has ranked all members of the opposite sex with a unique number between 1 and n in order of preference, marry the men and women together such that there are no two people of opposite sex who would both rather have each other than their current partners. If there are no such people, all the marriages are „stable“.

Das bedeutet im Klartext, dass die User so miteinander gematcht warden, dass niemals zwei User aus zwei verschiedenen „Perfect matches“ lieber miteinander zusammen wären, als mit ihren ermittelten Partnern. Zwar kann ein User einen anderen User, mit dem er nicht gematcht wurde, attraktiver finden als das eigene Match, das beruht dann aber in keinem Fall auf Gegenseitigkeit.

Auf der Website der App wird das Ganze noch einmal einfacher ausgedrückt:

In simpler terms, this means that if you were stranded on a tropical island with your group, you’d never have to worry about your perfect match running off with someone else!

So sieht also eine stabile Ehe aus. Aha.

Virtuelle statt echte Romanze

Der weitere Prozess läuft so ab, wie aus anderen Apps bereits bekannt: Nur User, die miteinander gematcht wurden, können untereinander kommunizieren, sich gegenseitig Texte oder auch Videos schicken. Allerdings geht Floret nicht davon aus, dass sich Matches offline verabreden, sondern strebt vielmehr „Virtual Romances“ an. Die Vorteile von diesen werden so erklärt:

The reason is very simple! Virtual Romance is fun, safe, and time efficient. You can enjoy all the good aspects of a romantic relationship without the headaches and responsibilities. It’s also just one tap away, available whenever you feel like doing it.

Mit neuen Technologien hofft Floret dann über die Text- und Videofunktion auch Berührungen, Duftübertrgung etc. ermöglichen zu können. Ganz schön futuristisch gedacht.
Wer also Lust auf eine Mischung aus Spiele- und Dating-App bekommen hat und ein iPhone besitzt, der kann sich die App hier herunterladen.

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© Floret

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