Foxconn baut Standorte in Amerika auf
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Die Hon Hai Group Chairman, auch unter dem Firmennamen Foxconn bekannt, plant einen Teil ihrer „High-End“- Smartphone- und Tablet-Produktion nach Amerika zu verlagern. Der asiatischen Presse erklärte die Firma, dass dies ein Teil der nächsten Phase, der Entwicklung, sei. Die Firma produziert einen Großteil der Produkte von Apple.

Steigende Löhne in China und die Stärkung des Yen, ließen die Kosten für Foxconn in diesem Gebiet in letzter Zeit steigen. Somit ist Foxconn nicht die einzige Firma die den Druck durch steigende Kosten in China spürt. Auch Samsung setzte seinen Hauptfokus in Asien nicht auf China, sondern Vietnam. Vermutlich ebenfalls wegen der steigenden Kosten.

Nicht nur wegen Obama´s Bemühungen die Handarbeitsbezogenen Berufe zurück zu holen, sondern auch aufgrund der zahlreichen Fachkräfte, will Foxconn in Zukunft einen Fokus auf Amerika setzen. Durch die Verwendung von hochwertigen automatischen Arbeitsgeräten und somit einer geringeren Anzahl von Angestellten könnten auch die Mehrkosten gedeckt werden, die durch höhere amerikanische Löhne entstehen. Außerdem spart sich die Firma Transportkosten.

Foxconn plant zwei verschiedene Standorte zu eröffnen, sowohl an der West- als auch an der Ostküste Amerikas. Jedoch sollen nur die „High-End“-Geräte in den USA hergestellt werden. Der Rest der Produktion bleibe in China.

Foxconn Präsident Terry Gou verspricht sich durch die Investitionen seiner Firma, das Ungleichgewicht von Soft- und Hardware Designern, verringern zu können. Innovation, so Gou, geschehe außerdem eher in den USA als in Taiwan.

Wie man sieht, sprechen viele Gründe für den Standort in Amerika, ganz davon abgesehen, dass mit dem Ortswechsel auch das Image der Firma aufpoliert wird.

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