Fünf spannende WhatsApp-Alternativen
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WhatsApp hat über 450 Millionen Nutzer weltweit. Mit ein Grund, warum Facebook einen Rekordpreis für den Instant-Messaging-Service bezahlt hat. Die Übernahme durch Facebook ließ jedoch viele Nutzer am beliebten Messenger zweifeln. Im Resultat erfuhren ähnliche Messaging-Services in letzter Zeit einen enormen Zuwachs, wie wir bereits berichteten. Es gibt jedoch einige Mitbewerber von WhatsApp auf dem Markt, welche teilweise noch recht unbekannt sind.  

Wir zeigen euch hier, welche ernstzunehmenden Alternativen es bislang gibt!


Telegram


Screenshot: telegram.org 

Screenshot: telegram.org

 

Nach dem WhatsApp-Ausfall vom Wochenende meldete Telegram, ein weiterer Schweizer Messenger, einen rekordverdächtigen Nutzerzuwachs. Am Tag nach der Panne twitterte Telegram: 4,95 Millionen neue Nutzer innerhalb von 24 Stunden. Die Features ähneln denen von WhatsApp: Nachrichten, Fotos, Videos und Dokumente lassen sich an Kontakte aus der Liste verschicken und es lassen sich Gruppenchats mit bis zu 200 anderen Nutzern erstellen. Keine Werbung, keine Kosten. Soweit, so WhatsApp. Telegram ist im Unterschied zu WhatsApp jedoch Cloud-basiert und lässt private Chats zu, die keine Spuren auf den Servern hinterlassen. Außerdem bietet Telegram eine Funktion zur Zerstörung von gesendeten Nachrichten. Der Quellcode der App ist frei verfügbar und kann ohne Weiteres eingesehen werden. Hier geht’s zur Homepage von Telegram.

 

Threema

Screenshot: threema.ch

Screenshot: threema.ch

 

Threema ist die beliebte WhatsApp-Alternative aus der Schweiz, deren Nutzerzahlen in den letzten Tagen durch die Decke gegangen sind. Grundsätzlich bietet die App dieselben Funktionen wie WhatsApp. Die Entwickler werben jedoch damit, dass Nachrichten verschlüsselt werden. Ob das so ist und wie genau das funktioniert, haben wir in unserem Artikel über Threema schonmal erläutert. Der Dienst kostet einmalig 1,60 Euro. Wie genau es mit der Sicherheit aussieht, ist schwer zu beurteilen, da die Entwickler den Code nicht offenlegen wollen. Hier geht’s zur Homepage von Threema.

 

Line

Screenshot: line.me/de 

Screenshot: line.me

Line ist in Asien derzeit ganz groß. Der Service kommt aus Korea und verzeichnet rund 300 Millionen Nutzer weltweit. Hauptsächlich kommen die aus Asien und der Schweiz. Das WhatsApp-Angebot wird hier übertroffen. Über das Internet lassen sich zum Beispiel Voice Calls tätigen. Jedoch sollte dabei der jeweilige Mobilfunkvertrag beachtet werden, um eventuell anfallende Extrakosten zu vermeiden. 

Es lassen sich weiterhin Gruppenchats erstellen und durch eine implementierte Kamera-Erweiterung Fotos mit Stickern und Grußkarten verschicken. Line gibt es als Desktop-Version und als App für alle gängigen mobilen Betriebssysteme. Die verfügbaren Funktionen variieren dabei von Plattform zu Plattform. Hier geht’s zur Homepage von Line.

 

Hike

Screenshot: hike.in Screenshot: get.hike.in

In Deutschland ist Hike ganz frisch an den Start gegangen. Spannend daran: Anders als WhatsApp setzt Hike auf SSL-Verschlüsselung und verwendet nicht die IMEI des Smartphones, weswegen WhatsApp unter anderem in Kritik geraten war. Ansonsten das Übliche: Nachrichten und Dateien versenden, Gruppenchats erstellen, Smileys, Emoticons. Noch hat der Dienst keinen großen User-Andrang, ist aber allemal einen Blick wert. Hier geht’s zur Homepage von Hike.

 

mySMS

Screenshot: mysms.com

Screenshot: mysms.com

Ein interessantes Startup aus Österreich. Wie der Name schon verrät, bietet der Service neben dem Versenden von Nachrichten über das Internet die Möglichkeit, SMS zu versenden. Kann 8 Cent pro SMS kosten, muss es aber nicht. Nämlich dann nicht, wenn der Empfänger ebenfalls mySMS nutzt. Neben den gängigen mobilen Plattformen gibt es auch hier wieder die Möglichkeit, den Dienst vom Notebook oder Desktop-PC aus zu nutzen. Dabei werden die Nachrichten fortlaufend synchronisiert. Feine Sache. Hier geht’s zur Homepage von mySMS. 

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