Geld verdienen mit AppJobber – geht das?
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Seit über einem Jahr können Smartphone-Besitzer mit der App AppJobber kleine Mini-Jobs annehmen und schnell ein paar Taler dazuverdienen. Alles was man dazu braucht, ist ein Bankkonto, ein iPhone oder Android Phone, um die App herunterzuladen und ein wenig Motivation, um die Jobs zu erledigen. Diese sind mittlerweile in der gesamten D-A-CH-Region verfügbar. Aber funktioniert das auch? Wir haben den Selbsttest gewagt.

Nichts leichter als das

Zunächst einmal meldet man sich an. Das geht am besten über die Website http://appjobber.de. Dort wählt man aus, dass man eine Privatperson ist (falls das denn so ist) und gibt seine Adresse sowie Kontonummer an. Anschließend haben wir uns sofort auf die Suche gemacht und wurden überraschend schnell fündig. In unserer Region strotzt es nämlich nur so von freien Microjobbs – zu erkennen an dem Pfeil mit der 1 oder den Lupen mit und ohne Stern.

appjobber

An die Arbeit

Schaut man sich die einzelnen Job-Angebote einmal an, folgt schnell die Ernüchterung. Gerade einmal einen Euro werfen die meisten Jobs ab und dafür muss man häufig noch quer durch die Stadt fahren und Fotos knipsen. Lohnen tut sich das nicht, denn schon der Sprit ist teurer und Fahrkarten kosten auch mehr als einen Euro. Machte man sich nun zu Fuß auf den Weg, hätte man einen verdammt schlechten Stundenlohn. Fehlanzeige!

Ortsunabhängige Aufgaben

Die ortsunabhängigen Aufgaben lohnen sich da schon mehr. Vorteil Nummer Eins: Ich kann von zu Hause im Wohnzimmer arbeiten. Vorteil Nummer Zwei: Es gibt mehr Geld – und zwar bis zu vier Euro. Alles, was man dafür tun muss, ist andere Apps im App Store oder Google Play zu bewerten, Werbeprospekte zu fotografieren, neue Märkte zu melden und dergleichen. Das haben wir in unserem Test auch gemacht und waren überrascht: Die Jobs waren schnell erledigt und das Geld war schon am nächsten Werktag auf unserem Konto.

Fazit

Reich kann man mit AppJobber freilich nicht werden. Jedoch sind vor allem die ortsunabhängigen Jobs äußerst lukrativ. Alle anderen eignen sich hingegen nur als moderner, Smartphone-gestützter Stadtrallye-Ersatz. Das macht sicherlich Spaß, spült aber kein Geld in die leeren Taschen.

Aufmacherbild: iTunes Vorschau 

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