Gericht reduziert Schadensersatz an Apple
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Im August letzten Jahres hatte Apple noch 30 Laster voll Geld in seine Tore einfahren sehen, doch nun hat ein US-Gericht für eine kleine Schönheitskorrektur in dieser Vorstellung gesorgt und die Anzahl der Geldtransporter zugunsten Samsungs um fast die Hälfte reduziert. In einem Revisionsverfahren am 1. März erklärte das US-Bundesgericht in San José den Beschluss über die zugesprochene Rekordsumme von einer Milliarde Dollar nämlich für teilweise ungültig. So muss Samsung wegen Patentrechtsverletzungen jetzt ganze 450 Millionen Dollar weniger an den US-Konzern zahlen.

Wie das Wallstreet Journal berichtet, legte Apple gegen diesen Beschluss bereits Einspruch ein. In dem nun folgenden Revisionsverfahren wird eine neue Jury über den Sachverhalt entscheiden müssen, und Apple steht in der Pflicht nachzuweisen, dass die Patentsrechtsverletzungen durch Samsung zu erheblichen Einnahmeeinbußen geführt haben. Der zuständigen Richterin Lucy Kohl zufolge sei dies bisher nicht geschehen, sodass sie den zuvor geforderten Schadensersatz drastisch reduzierte. Doch auch Kohl sieht in 14 Samsung-Produkten, darunter das Galaxy Prevail, Galaxy SII, Galaxy Tab 10.1 sowie das Nexus S 4G, eine Verletzung der Patente Apples. Ob ein weiteres Verfahren die Schadenssumme wieder in die Höhe treiben könnte oder gar verringern wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar.

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