Gericht stoppt UBER bundesweit
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Das Landesgericht Frankfurt am Main hat das Fahrdienst-Startup UBER per einstweiliger Verfügung gestoppt. Damit darf UBER vorerst keine Personen mehr an Fahrer vermitteln.

Damit reagiert das Gericht auf eine Klage von Taxiunternehmern, die durch das Fahrvermittlungs-Startup ihre Existenzen bedroht sahen.  Das kalifornische Unternehmen Uber startete Anfang 2013 in Berlin. Über eine App können Kunden Limousinen-Fahrer von Uber rufen und das gerufene Fahrzeug auf dem Weg zu sich beobachten. Die Wagen sind luxuriös (Mercedes S-Klasse, Porsche Cayenne, 7er BMW), die Bezahlung erfolgt bargeldlos mit der im Uber-Profil hinterlegtenKreditkarte. Seit seiner Gründung 2009 in San Francisco ist Uber mittlerweile in über 120 Städten und über 35 Ländern aktiv.

UBER vor Gericht

Und bedroht damit die Taxiunternehmen: Bereits am 11. Juni 2014 hatten Taxifahrer in einer europaweiten Aktion gegen die Internetkonkurrenz demonstriert. Vielleicht ein Eigentor, denn vielen Fahrgästen wurde Uber erst durch die Demo bekannt und die Registrierungszahlen des Millionenkonzerns schnellten in die Höhe.

Und das, obwohl das Landgericht Berlin Uber bereits zwei Monate zuvor, am 11. April 2014 per Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren verboten hatte, seine Smartphone-App in Berlin für „taxenähnlichen Verkehr“ zu verwenden (Link zum Urteil).

Taxifahrer klagen

Ein Berliner Taxiunternehmer, zugleich Vorsitzender der Berliner Taxivereinigung e.V., hatte die Verfügung gegen den innovativen Konkurrenten beantragt. Das Unternehmen „betreibe einen illegalen Taxiverkehr mit Mietwagen.“ Das LG Berlin gab ihm Recht

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