Ghost – erste öffentliche Version des Open-Source-Blogging-System ist verfügbar
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Die neue Blog-Engine Ghost ist heute für jedermann an den Start gegangen. Der führende Kopf hinter dem Open-Source-Bloggingsystem ist Designer John O’Nolan, bis 2011 einer der Core-Member des WordPress UI-Teams. Dabei soll Ghost nicht zwangsläufig in Konkurrenz zu WordPress treten. Stattdessen wünscht sich O’Nolan einfach nur eine Blogging-Plattform, die einfach zu bedienen ist und den Spaß am Schreiben und Veröffentlichen fördert. Auf die Open-Source-Charakter von Ghost legt O’Nolan großen Wert. So schrieb er auf seinem Blog:

Well Ghost would be free as in Mozilla, not as in Automattic.

Automattic ist Unternehmen hinter WordPress mit Gründer Matt Mullenweg an der Spitze.

Auf Feature-Seite ist vor allem hervorzuheben, dass es kein eingebautes Kommentarsystem gibt. Sehr interessant ist auch die Eingabe von Beiträgen. Das Fenster ist hier zweigeteilt (siehe Screenshot unten). Links schreibt man in Markdown, recht sieht man eine Echtzeitvorschau des gerenderten HTMLs. Ein personalisierbares Dashboard soll für einen guten Überblick sorgen und natürlich soll auch Ghost mit Design-Themes verschönert werden können.

GhostDas Schreibkonzept von Ghost: ein zweigeteiltes Fenster (Screenshot http://ghost.org/features/).

 

Finanziert wurde das Projekt durch Crowdfunding via Kickstarter. Das ursprüngliche Finanzierungsziel von 25.000 britischen Pfund wurde innerhalb eines Tages erreicht. Zum Funding-Ende am 28. Mai 2013 hatten 5.236 Unterstützer insgesamt 196.362 Pfund zugesagt. 

Der Launch des komplett JavaScript-basierten Projekts schreitet inzwischen mit großen Schritten voran. Die wichtigsten Meilensteine des aktuellen Release mit der unscheinbaren Versionsnummer 0.3.2 sind die folgenden:

  • Ab sofort darf sich jeder auf ghost.org registrieren und die Blog-Engine herunterladen.
  • Der Host-Service ist verfügbar.
  • Es gibt Installer von / für Bitnami, Digital Ocean und Rackspace.
  • Ein Theme-Wettbewerb mit Geldpreisen von insgesamt 5.000 US-Dollar wurde gestartet.
  • Bugs und Sicherheitslücken wurden gefixt.

Wer möchte, kann sich den Code unter MIT-Lizenz aus dem GitHub-Repository forken.

Im Video seht Ihr die wichtigsten Features und Ziele, die der Projekt-Vater John O’Nolan für die Blog Engine gesteckt hat.

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