Girls‘ Day: Nur 14 Prozent Frauen in der IT-Branche [BITKOM-Studie]
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Heute findet zum vierzehnten Mal bundesweit der Girls‘ Day statt. Der „Mädchen-Zukunftstag“ soll Schülerinnen eine Möglichkeit zur Berufsorientierung bieten. Hierbei sollen junge Mädchen vor allem die Chance erhalten, in Berufe Einblick zu bekommen, bei denen der Frauen-Anteil weniger als 40 Prozent beträgt.

Aber wie sieht es eigentlich momentan in der IT-Branche aus? Anlässlich des Girls Days muss BITKOM einräumen, dass der Frauenanteil in Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation nur circa 14 Prozent ausmacht.

Der Bedarf an IT-SpezialistInnen ist groß und wird weiter wachsen: Momentan existieren ungefähr 39.000 offene und „schwer besetzbare“ Stellen. Nicht zuletzt deshalb gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Initiativen, bei Mädchen Interesse für diese Branche zu wecken. Zu diesen zählt unter anderem der Girls‘ Day.

„Die Berufsaussichten in der schnell wachsenden IT-Branche sind nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels hervorragend. Der Girls‘ Day ist eine gute Möglichkeit für alle Mädchen und junge Frauen, sich über die Chancen in der Informatik oder einem anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf zu informieren“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Immerhin scheinen die Bemühungen im Studiengang Informatik gefruchtet zu haben. Dort liegt der Anteil der weiblichen Studierenden im ersten Semester bei 23 Prozent – einem Höchstwert. Viel schlechter sehen die Zahlen in den Ausbildungsberufen aus, in denen ein Anteil von nur 8 Prozent vermerkt wurde.

Demnach werden weiterhin Anstrengungen nötig sein, ein gesteigertes Interesse an IT-Berufen zu wecken. Auch der Hightech-Verband BITKOM wird zukünftig weiter daran arbeiten.

Aufmacherbild: Successful businesswoman or entrepreneur taking notes von Shutterstock/ Urheberrecht Dirima

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