Google Analytics: 3 verborgene Schätze, die jeder Onliner kennen sollte
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Google Analytics ist das Analysetool schlechthin für Blog- und Webseitenbetreiber. Dennoch wirkt es oftmals noch wie ein Mysterium, da seine Komplexität zumindest anfangs nicht leicht zu durchschauen ist.

Timo Aden, Gründer und Geschäftsführer des auf Conversion Optimierung und Web Analyse spezialisierten Unternehmens Trakken Web Services GmbH und ehemaliger Mitarbeiter bei Google Deutschland, ist Experte auf diesem Gebiet und kennt Analytics beinahe besser als seine eigene Westentasche.

Auf Anfrage teilte er sein Wissen mit uns und verriet einige Schätze, die tief verborgen in Google Analytics liegen. Selbstverständlich geben wir die nun gern an Euch weiter.

1. Verschiedene Währungen

Analytics zeigt Geldbeträge standardgemäß in Euro bzw. der in den jeweiligen Profileinstellungen angegebenen Währung an. Wer jedoch zusätzlich andere Währungen einbringen möchte, da Umsätze in unterschiedlichen Ländern generiert werden, kann dies ganz einfach in den Einstellungen vornehmen. 31 Sprachen stehen insgesamt zur Auswahl.

Sollen es gleich mehrere Währungen sein, können diese über das Einfügen einer zusätzlichen Zeile innerhalb des E-Commerce Codes übermittelt werden. Das Ganze sieht dann so aus:

_gaq.push([‘_set’, ‘currencyCode’,’EUR’ ]); (Einbau VOR _trackTrans)

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Urheberrecht: Timo Aden

2. App-Analyse

Google Analytics kann nicht nur Webseiten, sondern auch Apps analysieren. Um diese Funktion freizuschalten, muss eine neue Property angelegt und zwischen Android und iOS SDK unterschieden werden. In der App-Übersicht können dann unter anderem Abstürze, Umsätze der In-App-Käufe und anhand der App-Versionen die Aktualisierungsrate bestimmt werden.

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Urheberrecht: Timo Aden


3. Browser Size

Google Analytics bietet eine sogenannte In-Page-Analyse. Die zeigt, wie viel Prozent der Besucher auf eine bestimmte Überschrift, einen Banner oder Sonstiges geklickt haben. Damit unterschiedliche Links, die von der gleichen Seite auf ein und dieselbe Zielseite zeigen, differenziert werden können, bedarf es einer Anpassung des Codes (siehe Abbildung unten). Was viele nicht wissen, ist, dass auch der auf einer Seite sofort sichtbare Bereich in Abhängigkeit der unterschiedlichen Größen des Browserfensters analysiert werden kann, um etwa die Sichtbarkeit von Call to Actions zu testen.

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Urheberrecht: Timo Aden


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Urheberrecht: Timo Aden

Auf der webinale in Berlin haben wir uns auch persönlich mit Timo Aden unterhalten. Das Interview haben wir nachfolgend für Euch eingebunden.

Aufmacherbild: Gold globe with many gold bullions von Shutterstock / Urheberrecht: 3DDock

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