Google ändert die Spielregeln – Page Layout Update „Above The Fold“
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Von Zeit zu Zeit veröffentlicht Google neue Updates für seinen Ranking-Algorithmus, der manchen Webseitenbetreiber in Kurzatmigkeit versetzt. Anfang Februar hat der Suchmaschinenriese wieder ein neues Update zum Page Layout Algorithmus veröffentlicht, welches die „ads above the fold“, also die Werbeflächen im unmittelbar sichtbaren Bereich einer Webseite, betrifft.

Handlungsbedarf zur Steigerung der User Experience

Die Verwendung von Werbeanzeigen ist grundsätzlich weder schlecht noch verboten. Viele Webseiten finanzieren sogar ihre Existenz über die generierten Einnahmen. Allerdings sollten Webseiten, auch wenn sie scheinbar nicht vom Google Layout Update betroffen sind, den Webauftritt hinsichtlich einer optimalen User Experience gestalten. Und dazu gehört auch das Verhältnis der Anzeigen zum Inhalt. Wichtige Techniken sind dabei Responsive Webdesign und mobile Anzeigenformate. 

Was betroffene Webseiten jetzt beachten müssen

Webseiten, die von dem Update betroffen sind, merken dies an einem deutlichen Verlust der Sichtbarkeit ihrer Seite und einem starken Rückgang des Traffics. Grund dafür ist das Verhältnis von Werbeblöcken zum eigentlichen Content im direkt sichtbaren Bereich der Seite. Werden die Anzeigen „above the fold“ reduziert, so wird Google diese Änderungen im nächsten Crawling zugunsten der Seite berücksichtigen. Auch in 2014 ist die Fokussierung auf den Content einer Seite ein bleibender SEO-Trend

Vorherige Updates des Google Page Layouts

Neben Googles aktuellem Update gab es bezüglich des Seitenlayouts bereits zwei Algorithmus Aktualisierungen (Top Heavy 1 und 2). Laut Google sind ungefähr 1 Prozent aller Webseiten von den aktuellen Änderungen betroffen. Aber auch wenn eine Seite nicht betroffen erscheint, wird Google in Zukunft weiter am Page Layout Algorithmus arbeiten. Es ist daher empfehlenswert sich darüber Gedanken zu machen und den Fokus auf die User Experience zu legen, um auf der sicheren Seite zu sein. Wie so oft im Leben gilt auch für Werbeanzeigen „weniger ist manchmal mehr“.

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