Google: Android One-Smartphones vorgestellt
Kommentare

Menschen in Ländern mit niedrigem Pro-Kopf Einkommen teure Technologien näher zu bringen, ist in der Branche momentan schick und wird neben dem wirtschaftlichen Faktor hoffentlich einige Vorteile für die Menschen mit sich bringen.

Android One – Smartphones ohne Einsteigerstatus

Schätzungsweise besitzen 1,75 Milliarden Menschen auf der Welt mindestens ein, in nicht wenigen Fällen auch mehrere, Smartphones. Google verfolgt seit geraumer Zeit das Vorhaben, die rund 5 Milliarden Menschen, die bisher ohne Smartphone leben, für sich zu gewinnen. Und titelt auf dem eigenen Blog auch entsprechend „For the next five billion: Android One“.
Android One soll eine Serie von günstigen Smartphones sein, die eine Lücke schließen wollen. Eine Lücke zwischen den Personen, die regelmäßig mehrere hundert Euro für Technik Devices ausgeben können, und denjenigen, die sich das nicht leisten können, und von denen ein großer Teil in den Ländern lebt, in denen Samsung, Apple und Co. ihre Smartphones herstellen lassen.
Googles Ambition ist sicher eine rein wirtschaftliche und enstpringt kaum altruistischen Positionen. Nun stellte das Unternehmen Anfang dieser Woche die drei Android One Smartphones vor, die noch in diesem Jahr in Indien, Indonesien, Bangladesh, Nepal, Pakistan, Sri Lanka und auf den Philippinen erhältlich sind und deren Verkaufsregionen im nächsten Jahr erweitert werden.

Duale Sim-Karten und 4,5 Zoll

Zusammen mit Asus, Acer, Lenovo und HTC arbeitete Google an den Geräten, die keine Einsteiger-Smartphones mehr sein sollen. Sie sind ausgestattet mit 1GB Ram, einem 1.3GHz Quad-Core Prozessor von Media Tek, zwei Kameras (5 und 2 MP) und dualer Sim-Karten-Nutzung. Zudem werden sie mit dem neusten OS Android L laufen.
Der Preis liegt bei umgerechnet zwischen 76 und 89 Euro. 

Sundar Pichai, Senior Vice President für Android, Chrome & Apps, äußerte sich in einem Blog Post dazu, dass das durchschnittliche monatliche Einkommen einiger Zielmärkte bei rund 250 US-Dollar liegt. Wie viele Personen mit diesem, oder niedrigerem, Einkommen jedoch immernoch rund 105 Dollar für ein Telefon ausgeben können oder wollen, wird sich zeigen. Aber schon jetzt gibt es auf YouTube so einige Hands-on und unboxing Videos.

There are three big reasons why it’s hard for people in countries such as India, Indonesia or the Philippines to get their hands on a high-quality smartphone. First, is the hardware itself. Even entry-level smartphones still remain out of reach for many (bear in mind that in some of these countries the average monthly income is around $250). Second, many people in these markets do not have access to the latest Android software and popular applications. Finally, even where 3G and 4G networks are available, not enough people have phones that can support data and the plans can be expensive. (Sundar Pichai)

 

Aufmacherbild: Screenshot von Googleblog / Urheberrecht Google

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -