Google Glass App Race Yourself – Fitness mit Zombies
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Das erfolgreiche Mobile-Game „Zombies, Run!“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Smartphone-Technologie nutzen kann, um den User interaktiv ins Spielgeschehen einzubinden.

Mit Google Glass könnte diese interaktive Einbindung in Zukunft auf ein neues Level gehoben werden. Eine App, die in diesem Frühjahr für die Google-Brille auf den Markt kommen soll, schickt sich an, dem Nutzer mithilfe von Augmented Reality Elementen buchstäblich Beine zu machen: Race Yourself.

Das Prinzip der Fitness-App, die das Entwicklerstudio Glass Fit Games über die Crowdfunding-Plattform CrowdCube finanziert hat: Über 30 verschiedenen Virtual-Reality Spielmodi sollen Couch-Potatoes die Motivation liefern, ihren Allerwertesten vom Sofa nach draußen zu bewegen und sich sportlich zu betätigen.

Dabei setzt die App neben der Anzeige herkömmlicher Fitnessdaten im Google Glass Display unter anderem auf den Faktor Terror. Denn wie in „Zombies, Run!“ kann man auch in „Race Yourself“ vor blutrünstigen Zombies davon laufen. Doch die virtuelle Hatz hat noch mehr Ansporn auf Lager. So sollen auch Rennen gegeb andere „Race Yourself“-Läufer, gegen ein virtuelles 3D-Ich oder sogar gegen Celebrities möglich sein. Wobei dann ein Waldlauf mit Justin Bieber wohl wieder in den Bereich Terror einzuordnen wäre.

raceyourself.comRennen gegen virtuelle Gegner in Race Yourself (© raceyourself.com).

 raceyourselfErinnert an Indiana Jones: riesige Felsen, die dem User Beine machen sollen (© raceyourself.com).


Ob das Weglaufen vor Zombies, herabfallenden Felsen oder Justin Bieber auf Dauer genug Motivation liefert, sei mal dahingestellt. Die Möglichkeit, sich mit seinem virtuellen Ich zu messen, also beispielsweise gegen die Performance vom Vortag anzutreten, ist sicher eine interessante Idee. Wie sind gespannt, ob die tatsächliche Umsetzung dann auch wirklich so aussieht, wie im Werbevideo unten. In einem FAQ auf der Race-Yourself-Webseite räumen die Macher ein, dass im Video die tatsächlichen „in-game models“ zu sehen sind. Allerdings offeriert Google Glass bis jetzt keine HD-Auflösung. Und offensichtlich plant man auch statt dem herkömmlichen Head-Up-Display (HUD) einen Bildschirm einzusetzen, der besser fürs Joggen geeignet ist:

We’re also changing the HUD.

Dazu gesellen sich natürlich noch ein paar praktische Fragen: Wie gut lässt sich mit Google Glass laufen? Sitzt die Brille gut genug? Oder wackelt sie und damit auch das Display so stark, dass man davon eher seekrank wird? Wobei – auch das wäre ja unter Umständen auch eine Möglichkeit, um an Gewicht zu verlieren…

„Race Yourself“ ist ab sofort vorbestellbar. Nicht näher definierte „10 Exercise Games“ kosten 9,95 Dollar. Ebenfalls erhältich ist ein „Heart Rate Bundle“ (Pulsmesser + 10 Games) und ein „Speedo Bundle“ (Speed + Pulsmesser + 10 Games) für 69,95 Dollar.

 

 

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