Google Glass – ausgepackt
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Als Google die Datenbrille Google Glass im vergangenen Jahr auf der Google I/O vorstellte, erwarteten viele nicht weniger als eine Revolution der digitalen Vernetzung. Nun ist es soweit – die ersten Google Glass Brillen haben die Lager verlassen und sind bei ausgewählten Entwicklern, die Teil des Developer Programms sind, eingetroffen. Auf YouTube lassen diese nun die Welt beim Unboxing der Augmented Reality Brille teilhaben.

Dan McLaughlin präsentiert ausführlich die Verpackung, die für ihn bereits optisch zu überzeugen scheint, bevor er sich dem Inhalt des Pakets widmet: 

 

Ein vietnamesischer Entwickler zeigt Google Glass hingegen mit mehr Details – allerdings auf vietnamesisch. Nichtsdestotrotz kann man die Brille hier sehr gut erkennen. Vielleicht ist das Video zudem ein Anstoß für den Ein- oder Anderen, einmal eine neue Sprache zu lernen 😉

Der Entwickler Matt Abdou zeigt weder ein Unboxing, noch die Datenbrille, sondern konzentriert sich auf die Filmqualitäten von Google Glass. Auch wenn die Brille nicht allzu fest zu sitzen scheint, überzeugt die Qualität der Aufnahmen, die er beim Kartfahren gedreht hat:   

Etwas enttäuscht hingegen zeigt sich der User RedRomGamer auf YouTube. Allerdings bietet er eine Lösung für alle, die noch auf die Brille warten müssen.

 

Inzwischen sind auch die ersten genauen Daten zur Brille bekannt geworden. Das Display verfügt über ein Seitenverhältnis von 16:9 mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixeln. Unterstützt werden die Videoformate MP4, H.364 baseline und h.263 baseline, sowie die Audioformate ACC und MP3. Eine vollständige Auflistung der TechSpecs gibt es auf der Google-Website. Dort findet Ihr auch ein FAQ.

Rechtzeitig zur Auslieferung hat Google außerdem auf der Developers-Seite die Mirror-API zur Verfügung gestellt. Diese soll die Entwickler in die Lage versetzen, web-basierte Programme – Glassware – zu entwicklen. Pionierarbeit leisteten auf dem App-Gebiet bisher Srihari Nelakuditi, Romit Choudhury und Kollegen mit InSight. Die App verspricht dem User, seine Freunde in einer Menschenmasse wiederzufinden, indem sie das Umfeld nach zuvor eingelesener Kleidung und Körperhaltung scannt. Selbst in Fußballstadien, auf Flughäfen oder Bahnhöfen soll die App den Überblick behalten und eine Treffergenauigkeit von 93 Prozent aufweisenMehr zu den Hauptfeatures – den sogenannten Timeline Cards, den Menü-Interaktionen, Benachrichtigungen und Kontakten – könnt Ihr hier nachlesen.

Bei all der Euphorie über die technischen Neuerungen, die Google mit der Datenbrille vorstellt, dürfen allerdings nicht die Gefahren für Datensicherheit und Privatsphäre übersehen werden, vor denen Datenschützer warnen.

Quelle Aufmacherbild: Google

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