Google Glass: Die Evolution
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Letzte Woche gab das Google Glass Team seine Kooperation mit der Luxottica Group bekannt. Außerdem zeigte Janine Gianfredi, Marketing Lead von Google Glass, auf dem ThinkLA Mobile Breakfast 2014 in Los Angeles, wie Google Glass vor drei Jahren aussah.

Der von Google Glass Marketing Lead Janine Gianfredi präsentierte Wearable-Headset-Prototyp war damals noch mit Kabeln an einem Computer im Rucksack angebunden.

In dieser noch frühen Phase der Wearable Technology war die Datenbrille noch auf Laptops und Batterien angewiesen, um Komponenten und verschiedene Okulare zu testen.

Bereits im April 2012, auf einem Charity Dinner der Foundation Fighting Blindness, trug Sergey Brin das erste Mal einen Google-Glass-Prototypen außerhalb des Google-Labors.

Brin erklärte, dass das Hauptziel des Google X Teams wäre, Google Glass von externen Komponenten unabhängig zu machen. Dies stellte allerdings auch 2012 noch eine ehrgeizige Herausforderung im Rahmen der Miniaturisierung von Elektronik und Stromversorgung dar.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Glass nach wie vor in Googles Testlabor und war noch nicht für Entwickler erhältlich. Anschließend wurden die ersten Bilder und ein Produkt-Video des Project Glass veröffentlicht.

Das Google Glass Team schrieb auf seiner Google+ Page:

We’re sharing this information now because we want to start a conversation and learn from your valuable input […] So we took a few design photos to show what this technology could look like and created a video to demonstrate what it might enable you to do,

Erst auf der Google Developer Conference I/O 2013 trug Project Glass Lead Industrial Designer Isabelle Olsson während des Fireside Chast mit dem Glass Team eine unabhängige Google Glass und stellte zudem einen der ersten unabhängigen Prototypen von Google Glass vor.

Dieser war klobig und stammte aus einer Reihe von 3D-printed Headsets. An dem Gestell des ersten unabhängigen Prototypen befanden sich noch große Platinen, die dem Träger eine Cyborg-Anmutung verpassten, anstatt den Eindruck eines Endkonsument-Produktes zu vermitteln. Ganz anders wirkte da schon die erste Developer Version von Google Glass.

Google Glass

Screenshot: http://www.google.com/glass/start/what-it-does/

Heute sind die vier verschiedenen ultraleichten Titanium-Brillengestellen von Google Glass Realität und aktueller Stand der Entwicklung. Die neuen Gestelle, die in den USA für jeweils 225 US-Dollar erhältlich sind, können seit Januar von Glass-Testern im Zubehör-Shop erworben werden.

Wie die Datenbrille aussehen wird, wenn Brillen-Spezialist Luxottica  mit dem Google Glass Team zusammenarbeitet, bleibt abzuwarten. Auch wann neue Modelle auf den Markt kommen, bleibt unklar. Allerdings können Konsumenten sicher sein, dass die neuen Modelle sehr wohl alltagstauglich sowie modisch und ästhetisch sein werden. Willkommen in der Zukunft.

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