Google Navigation führt Apple-Suchende zu Hinterhof-Müllhalde
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Ein schon in Vergessenheit geratener Fehlschlag aus Cupertino ist zurück, diesmal jedoch zuverlässiger, akkurater und kompetenter als je zuvor. John Dvorak, Kolumnist des US-Magazins pcmag, gab den zum Untergang verurteilten Apple Maps im Selbsttest eine neue Chance. Er und zwei Kollegen steuerten über verschiedene Stationen die Apple-Hauptzentrale in Cupertino an. Verwendet wurden die Navi-Systeme von Google, Apple und Waze.

Am Ende machte Apple Maps das Rennen, was wohl auf der Hand liegt, da sie gewissermaßen Heimvorteil hatten. Waze war Letzter und Google schaffte es immerhin auf Platz Zwei. Lustig war nur das Foto, was Google als angebliches Ziel einblendete: Zu sehen war ein Hinterhof mit Müllcontainern – hier geht’s zum Foto. Ob es sich dabei um einen Spaß oder eine ernstzunehmende Beleidigung seitens Google handelt, bleibt dahin gestellt. Auf unserer nächsten Reise nach Kalifornien werden wir zumindest auch mal die Apple-Hauptzentrale in der Infinity Loop 1 ansteuern.

Google Maps vs. Apple Maps  

Nachdem Apple den Google-Karten nach fünf Generationen den Rücken kehrte, war die Welt gespannt auf die Apple Maps. 3D-Ansichten und Flyover entzückten jedoch nur kurzzeitig, denn schnell kam die Ernüchterung, oder besser: die Mapocalypse. Grafikfehler, Ungenauigkeit und Fantasiegebilde gehörten fortan zur Tagesordnung.

Die Flyover-Funktion ist ohne jeden Zweifel eindrucksvoll

Zwar wird Apples Kartendienst, wie Tim Cook in seiner offenen Entschuldigung ankündigte, stetig verbessert, den Google Maps kann er aber noch nicht das Wasser reichen. Hier lest Ihr unseren umfangreichen Testbericht zu “Google Maps für iOS”.  

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