Google Tracking: britische Klage vor US-Gericht?
Kommentare

„Safari Users Against Google’s Secret Tracking“ – so heißt eine Medienkampagne, die in Großbritannien dieses Jahr gestartet wurde. User des Internetbrowsers Safari beschweren sich, Google habe zwischen September 2011 und Februar 2012 illegal ihr Surfverhalten ausspioniert, um personalisierte Online-Werbung generieren zu können. Dabei habe das Unternehmen die Privatsphäre-Einstellungen seiner User umgangen und Tracking-Cookies installiert. Das sei sowohl bei der Nutzung eines Macs als auch bei der eines iPads oder iPhones geschehen.

Nun wurde die erste Sammelklage gegen Google in Großbritannien eingereicht. Der Konzern argumentiert allerdings, dass der Rechtsfall nicht vor einem britischen, sondern vor einem kalifornischen Gericht ausgetragen werden sollte, wo Google seinen Hauptsitz hat. Der Fall wäre nicht innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des britischen Gerichts, so der Konzern. Außerdem sei kein Safari-User durch das Tracking zu Schaden gekommen. Ein anderer, nahezu identischer Fall, so ein Google-Sprecher, sei erst vor zwei Monaten in den USA abgewiesen worden. Er bittet darum, dass erneut geprüft werde, ob es den Standards des britischen Gerichts entspreche, dass solch ein Rechtsfall vor Gericht ausgetragen wird.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -