Google und Co.: Geheimdienste fordern private Daten von Nutzern
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Yahoo, Google, Microsoft und Facebook sorgten diese Woche mit der Veröffentlichung der von den Geheimdiensten angefragten Nutzerdaten für Aufsehen. Die Dimension der Anfragen war enorm: Innerhalb eines halben Jahres wurden über 30.000 Nutzerdaten von Yahoo erfragt. Bei Microsoft handelt es sich um rund 16.000 Anfragen.

Facebook meldete zwischen  5.000 bis 5.999 Anfragen, während diese bei Google zwischen 9.000 bis 9.999 deutlich höher lagen. Diese Statistiken entfachen nun lautstarke Kritik daran, dass die Regierung sich nicht explizit von den Methoden der Geheimdienste lossagt und endgültig distanziert.

Zuvor durften Internetfirmen nur sehr beschränkt angeben, in welchem Ausmaß sie angewiesen werden, persönliche Daten preiszugeben. Dabei durften allerdings keine tatsächlichen Zahlen genannt werden.

 Diese Veröffentlichung markiert einen ersten Schritt zu mehr Transparenz bei der Überwachung von Internet Nutzern. Die Konzerne kündigten an, sich vermehrt für ein akkurates und öffentliches Abbild der Vorgehensweise des U.S. Geheimdienstes einzusetzen.

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