Google verschlüsselt Suchanfragen gegen NSA-Spionage
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Google wird zukünftig weltweit die Suchanfragen der User bei Google Search standardmässig verschlüsseln. Somit wird der Technologieriese der NSA und anderen Geheimdiensten die Spionage-Suppe ordentlich versalzen. Denn die vorher im großen Stil durchgeführte Überwachung der Online-Anfragen wird nicht mehr so einfach vonstattengehen wie vorher. 

Das Online-Bewusstsein hat sich im Laufe der Snowden-Enthüllungen grundlegend verändert. Die Datensicherheit im World Wide Web ist nun mit einem großen Fragezeichen versehen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, geht der Internet-Konzern nun dazu über, die Internet-Suche der Google-Nutzer standardmässig zu verschlüsseln, teilte eine Google-Sprecherin der Washington Post mit.

Der Schritt könnte für die User interessant sein, weil er mindestens für ein sichereres Gefühl im Online-Universum sorgt. Geheimdienste und Staaten, die sich gerne der Zensur-Mechanismen bedienen, dürften über die Neuerung weniger erfreut sein. So zum Beispiel China, wo staatliche Behörden regelmäßig Suchanfragen kontrollieren und unerwünschte Begriffe rausfiltern –  Dalai Lama wäre beispielsweise so ein zensierter Begriff. Nun haben es die Zensoren immer schwerer, denn statt der Suchergebnisse tauchen bei denen oft nur noch unverständliche Zeichen auf, da immer mehr Anfragen verschlüsselt ablaufen, so die Washington Post.

Google bemüht sich schon seit Jahren, seine Dienste zu verschlüssen. Jetzt, erklärt die Konzern-Sprecherin, soll die Verschlüsselung zu einem weltweiten Standard werden. 

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