Google, versteh mich doch bitte! Künstliche Intelligenz
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Seit der Erfindung des iPhones hat sich auch in Sachen Kommunikation zwischen Mensch und Smartphone einiges getan und seit dem Update auf iOS 6 konnten wir feststellen, dass Siri inzwischen auf fast alle Fragen eine Antwort weiß. Aber eben nur fast. Dieses Manko zu beheben, hat sich Raymond Kurzweil, Director of Enineering bei Google, als oberstes Ziel gesetzt. So verkündete Kurzweil im Interview mit Singularity Hub, derzeit an einem neuen Projekt zu arbeiten, das die Sprachsteuerung von Computern revolutionieren soll. Nicht mehr nur vorher festgelegte Sprachbefehle sollen von Computern ausführbar sein – sie sollen auch unsere Sprache tatsächlich verstehen. Smartphones sollen so auch Suchanfragen beantworten, bevor der User überhaupt eine Frage an den mobilen Begleiter gestellt hat.

Man könnte Kurzweils Arbeit daher auch als eine Erweiterung zu Google Now verstehen. Auch Google Now arbeitet daran, Information in dem Moment automatisch zur Verfügung zu stellen, wenn sie gebraucht werden. Hat man beispielsweise einen Termin, wird man nicht nur von seinem Telefon daran erinnert, sondern es werden beispielsweise auch automatisch Busverbindungen oder Karten angezeigt.

Besonderen Ruhm erntete Kurzweil für die Entwicklung einer Lesemaschine in den 1970er Jahren, die es Blinden ermöglichte, gedruckte Texte zu lesen, indem es die Wörter in akustische Signale umwandelte. Diese Maschine gilt noch heute als Meilenstein in der Integration von Sehbehinderten und steht auf einer Stufe mit der Entwicklung der Blindenschrift von Braille.

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