Googles Tiefseekabel kommt
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Google beteiligt sich an der Finanzierung einer neuen nicht-öffentlichen High-Speed Verbindung zwischen den USA und Japan. Das neue Datenkabel soll die Verbindung zwischen der amerikanischen Westküste und den asiatischen Ländern schneller und stabiler machen.

Google-Kabel verbindet USA und Asien

Das neue Hightech Trans-Atlantik Kabelsystem trägt den Namen FASTER und soll für schnelles Internet und eine stabile Datenverbindung zwischen den USA und Asien sorgen. Das Kabel wird die Regionen Los Angeles, Portland, San Francisco, Oregon und Seattle mit den japanischen Städten Chikura und Shima verbinden und dann jeweils an weitere benachbarte Systeme angeschlossen. Das Tiefseekabel wird insgesamt 300 Millionen Dollar kosten und eine Kapazität von 60 Tb/s haben, das ist 10 Millionen mal schneller als eine Verbindung via Modem.

Kabel mit höchster Kapazität im Atlantik

FASTER ist eines von mehreren 100 Tiefseekabeln, die die verschiedenen Teile der Erde miteinander verbinden. Sie stellen eine wichtige Infrastruktur dar, die das Internet und die globale Kommunikation am Laufen hält. Das Kabel soll das mit der höchsten Kapazität im Pazifik sein, so Woohyong Choi, Vorsitzender des FASTER Executive Comittees.

Verlauf des Tiefseekabels

Screenshot: http://www.nec.com/en/press/201408/global_20140811_01.html
Screenshot: http://www.nec.com/en/press/201408/global_20140811_01.html

Googles privates Netzwerk nach Asien

Google macht mit den asiatischen Telekommunikationsunternehmen China Mobile International und China Telecom (China), Global Transit (Malaysia), KDDI (Japan) und SingTel (Singapore) sowie dem Ausrüster NEC gemeinsame Sache. Das Transpazifik-Kabel erlaubt es dem Internet-Riesen, seine Rechner mit den asiatischen Standorten zu verbinden. Google überträgt seine Daten, zum Beispiel Youtube Videos und Mails, über ein privates b4-Netzwerk und kann seinen Anteil an der Datenübertragung im FASTER-Kabel kontrollieren.

Kozerne nutzen private Netzwerke

Auch viele andere Internetkonzerne, Banken oder Forschungsinstitute benutzen häufig private Datenkabel zur Übertragung ihrer Daten. Auch im Atlantik werden insgesamt über 40 Prozent des Datenvolumens durch private Netzwerke geschickt.

Aufmacherbild: Network cable going through a tangled bunch of network cables isolated on white background via Shutterstock / Urheberrecht: Lim Yong Hian

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