Hacker schreibt auf Zuckerbergs Pinnwand – wie sicher ist Facebook?
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Die meisten von uns nutzen es, ohne lange darüber nachzudenken: Facebook ist mit über einer Milliarde Nutzern die größte Social-Media-Plattform der Welt. Fotos, Kommentare, Chats und Posts der Nutzer fluten die Server, die die Daten hosten. Doch sind unsere Daten sicher? Die jüngsten Enthüllungen über die Abhörpraktiken der NSA zeigen, dass wir im Netz nicht unbeobachtet unterwegs sind.

Aber auch Sicherheitslücken innerhalb der Plattformen können von Hackern missbraucht werden. Jüngstes Beispiel dafür zeigt der Fall des palästinensischen Hackers Khalil Shreateh, der eine Facebook-Sicherheitslücke dafür nutzte, um auf der Pinnwand des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg eine Nachricht zu hinterlassen.

Darin entschuldigt sich der Hacker für sein Vorgehen, weist aber darauf hin, dass er Facebook bereits auf die Sicherheitslücke hingewiesen habe. Es habe ihn jedioch niemand ernst genommen. Nun nutzte Khalil genau diese Lücke, um den Chef des Unternehmens persönlich und öffentlich auf den Missstand aufmerksam zu machen.

Facebook belohnt in der Regel derartige Sicherheitshinweise von Usern. Da Khalil jedoch die Sicherheitslücke für eigene Zwecke nutzte, verstieß er gegen die Facebook-Richtlinien und hat damit sein Recht auf Entlohnung verwirkt. Wir sagen: Don’t like!

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