Handfestes, statt warmer Worte – Veranstaltungstipp für Mobile Startups und Gründer
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Das eigene Startup aufziehen und mit einer genialen Idee die Branche aufmischen – das ist der Traum vieler Nachwuchstalente. Das Netz ist voll von Tipps und Ratschlägen für Gründer und solche, die es werden wollen. Doch der Weg dorthin ist steinig und nicht selten von vielen Enttäuschungen gepflastert.

Die beschreibt beispielsweise auch Florian Müller in seiner WebMagazin-Kolumne „Startup Insights“. Denn mit einem potenziellen Ausgang unternehmerischer Aktivitäten sollte sich jeder Gründer frühstmöglich anfreunden: dem des Scheiterns. Deswegen ist mindestens genauso hilfreich aus den Erfahrungen missglückter Startups zu lernen, wie aus den Erfolgsgeschichten der Branchenstars.

Auch deswegen haben wir uns bei WebMagazin dem Thema Startup verschrieben. Denn gerade in den Bereichen Web und Mobile werden so viele spannende Ideen im Startup-Umfeld generiert, dass es man allein schon aus journalistischer Sorgfaltspflicht unbedingt immer ein waches Auge auf junge Gründer werfen muss. Ansonsten hat man „the next big thing“ oder den nächsten großen Hype schnell verschlafen.

Damit genau das all denjenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich im Mobile-Bereich als Gründer selbstständig zu machen, nicht passiert, freuen wir uns Euch an dieser Stelle eine MobileTech Conference Premiere ankündigen zu können: den Mobile Startup Day.

Alex Napetschnig

Am Montag den 3. September dreht sich auf der MobileTech Con in Berlin alles um Mobile Startups. Mit seinem Programm ist der Mobile Startup Day auf Unternehmensgründer – und solche die es werden wollen – ausgerichtet. Um mehr über die Sessions und Inhalte zu erfahren, habe ich mit dem Moderator Alex Napetschnig unterhalten. Als Mitgründer des Startups Klash ist er bestens geeignet, um die Teilnehmer des Mobile Startup Days durch den Tag zu führen. Denn mittlerweile kann er und sein Team auf eine fast zweijährige Startup-Geschichte mit Höhen und Tiefen zurückblicken (mehr Einblicke und Details zu Klash hat uns Alex uns im Interview verraten).

Handfestes, statt warmer Worte

Deswegen ist für Alex das Motto des Mobile Startup Days klar definiert: Handfestes und brauchbares Wissen ist mehr wert als warme Worte. Und das gibt es unter anderem von erfahrenen Internet-CEOs, die ihr Know-how und ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern in Talks und Mentoring-Sessions teilen.

Das Programm beinhaltet Themen wie, Produktentwicklung und Vision, KPI für Start-ups, die Frage der Plattformentscheidung und die richtigen Tools, die ein Startup weiterbringen.

Aber worin unterscheidet sich die Gründung eines Mobile Startups eigentlich von der Gründung eines herkömmlichen Startups will ich von Alex wissen. „Eine Neugründung ist immer eine Herausforderung und jedes Startup ist in seiner Beschaffenheit anders“, erklärt er. „Große Unterschiede sehe ich hier aber vor allem in den Vertriebskanälen und den vergleichsweise geringen Kosten. Wenn man ein Team beisammen hat, braucht man bis auf ein Büro nicht viel um zu starten. 

Dass Startups im mobile Bereich bereits einen relativ großen Anteil der Neugründungen einnehmen ist ja kein Geheimnis. Deshalb macht es auch Sinn sich diesen Bereich genauer anzuschauen.“

Getreu dem Motto „handfestes, statt warmer Worte“ betont Alex, dass der Sinn des Mobile Startup Days sei, eben keine Allgemeinheiten an die Teilnehmer weiterzugeben, „sondern wirklich gezielt das Thema mobile Apps anzusprechen. Deswegen haben wir auch sehr spezielle Themen ausgewählt.“ Und das spiegelt sich auch im Programm wider, das Themen wie Produktentwicklung und Vision, KPIs für mobile Startups und die richtigen Tools, die ein Startup weiterbringen, beinhaltet. 

Blickt man auf die Sessions des Mobile Startup Days finden sich diese Themen dort wieder: Es gibt unter anderem Talks zur App-Programmierung und der Entscheidung „Inhouse oder Dienstleister?“, zur richtigen Präsentation der App, zu Monetarisierung und Bewerbung und zum User-Engagement

Auch die Frage der Plattformentscheidung soll auf dem Mobile Startup Day diskutiert werden. „Natürlich wäre es das beste mit seiner App in jedem Store zu sein“, erläutert Alex. „Mangels Ressourcen oder klarem Endprodukt ist das aber sehr unwahrscheinlich.“ Deswegen gilt es laut Alex die Risiken zu minimieren und die beste Plattform für seine App zu finden. 

Und was erwartet er für sich persönlich vom Mobile Startup Day? „Teilnehmer haben hier die Chance von den Fehlern und Erfahrung von Gründern zu lernen. Das Ziel ist Wissen zu vermitteln – also „no bullshit talks“! Wenn uns das gelingt und wir auch noch Gründer zusammenbringen können, um sich auszutauschen, bin ich zufrieden.“

Wir sind gespannt und freuen uns auf die MobileTech Conference und den Mobile Startup Day. Alle weiteren Infos findet Ihr auf der Konferenz-Homepage

MobileTechCon | Mobile Services Evolved!

 

Aufmacherbild: Jigsaw puzzle pieces put together entrepreneur business start up plan Foto auf Shutterstock / Urheberrecht: Michael D Brown

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