Have a break, have a new Android KitKat 4.4
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Zusammen mit der Veröffentlichung ihres neuen Nexus-Gerätes hat Google gestern Abend die Verfügbarkeit von Android 4.4 KitKat bekannt gegeben. Es ist das erste Release, das den Namen eines Lebensmittelprodukts trägt – dieser Marketing-Präzedenzfall sucht in der IT-Welt seinesgleichen.

Be Responsive!

Bei Android 4.4 KitKat geht es in allererster Linie um Effizienz und Responsivität. Die Version wurde kreiert, um auch auf Geräten mit gerade mal 512 MB RAM lauffähig zu sein. Neue APIs sollen den Entwickler dabei unterstützen, responsive und Speicher-effiziente Apps zu bauen. Optimierungen sind in diesem Zusammenhang von Dalvik JIT Code Cache Tuning und Kernel Samepage Merging, kurz KSM zu erwarten.

Kern-Systemprozesse sollen ab sofort weniger Heap verbrauchen und Android wir den Systemspeicher auch stärker vor Services schützen, die viel RAM in Anspruch nehmen. Daher startet Android Services ab sofort seriell und in kleinen Gruppen. Begeleitet werden diese neuen Funktionalitäten von neuen Werkzeugen zur Kontrolle, wie dem Procstats-Tool, das Details der Speichernutzung aufzeigt. Das Meminfo Tool soll außerdem Speicher-Probleme ausfindig machen.

Mehr NFC-Funktionalität

Auch in Sachen NFC hat sich etwas getan. KitKat unterstützt jetzt sichere NFC-basierte Transaktionen für Zahlungen und ähnliche sicherheitskritische Services, und zwar über die so genannte Host Card Emulation, kurz HCE. Dank HCE soll es jetzt jeder Android-App möglich sein, eine NFC Smart Card zu emulieren, auch wenn das Gerät, auf dem die App läuft, über kein Secure Element (SE) verfügt. Ein NFC-Controller im Gerät ist allerdings notwendig.

Android-Apps können ab KitKat jede Art von Inhalten über WiFi oder Cloud-Services wie Google Cloud Print drucken. Das wird durch den neuen nativen Plattform-Support für Drucken in Android 4.4 möglich. Außerdem versucht man mit dem neuen Hardware Sensor Batching die Dauer des Akkus zu verlängern. Allerdings ist dieses Feature vorerst nur für das neue Nexus-5-Gerät verfügbar.

Neues in Sachen UI

In Sachen User Interface sei noch auf das neue Feature „Full-Screen Immersive Mode“ hingewiesen, also die Möglichkeit für Entwickler, den kompletten Bildschirm des Geräts für seine App zu nutzen. Ein Feature, das (wenn wir uns richtig erinnern) schon vor ein paar Jahren auf dem BlackBerry Playbook verfügbar war.

Außerdem verfügt Android 4.4 über ein neues Transition Framework zur Definition von Scenes und Transitions für die Animation in Android Apps. Mit dem Framework soll es auch möglich sein, Änderungen am UI „on the fly“ zu animieren.

Android 4.4 beinhaltet außerdem eine neue Implementierung des WebViews, das auf Chromium basiert und damit umfassenden Support für HTML5, CSS3 und JavaScript bietet.

Android 4.4 KitKat bietet noch eine Fülle von weiteren Features, die wir in Kürze hier ausführlich vorstellen werden. Nächste Woche im Android Day der W-JAX werden wir sicherlich auch ausführlich über die neue Android-Version diskutieren. Stay Tuned!

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