HTC begräbt Pläne für größeres Windows RT Tablet
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Nachdem die Hersteller von Windows RT Tablets bereits in die Preisoffensive gegangen waren, um dem OS auf die Beine zu helfen, ist HTC nun von seinen Plänen, ein Windows RT Tablet mit 12 Zoll auf den Markt zu bringen, abgerückt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei die geringe Nachfrage an RT-Geräten und die Produktionskosten des Tablets. Dies berichtet Bloomberg mit Bezug auf Quellen aus dem nahen Umfeld des Unternehmens, die aufgrund der Vertraulichkeit der Pläne anonym bleiben wollen. Nach wie vor soll das taiwanesische Unternehmen jedoch an einem ARM-basierten 7-Zoll-Tablet mit Windows RT festhalten. Letzteres soll im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen.

Der Grund für die Abkehr vom 12-Zoll-Tablet ist nicht zuletzt den aktuellen Entwicklungen geschuldet. So sieht sich HTC nicht nur mit einem rückläufigen Marktanteil, sondern auch mit einem Wechsel im Management konfrontiert. Die Verkaufszahlen zwingen das Unternehmen nun zur Vorsicht und erlauben keine riskanten Markteinführungen. Entsprechend stuft HTC nun die Entwicklung eines größeren RT-Tablets als zu risikobehaftet ein, da im ersten Quartal lediglich 200.000 Geräte mit dem Betriebssystem verkauft werden konnten. In Zukunft will das taiwanesische Unternehmen auf kleinere, kostengünstigere Geräte setzen, die Konsumenten zum Kauf anregen sollen.

Zugpferd HTCs bleibt das Android-Phone HTC One, obwohl auch hier ein Marktanteilsverlust von zwei Prozent hingenommen werden musste. Dennoch wächst die Sparte der mobilen Geräte weiterhin und wird in diesem Jahr den aktuellen Prognosen zufolge die Verkäufe von Desktop-PCs überholen. Vorausgesagt wird ein Marktanteil von knapp 60 Prozent.

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