IBM investiert in neue Standorte

IBM Cloud-Service: Neues Rechenzentrum in Frankfurt
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Das IT-Urgestein IBM investiert in zwölf neue Rechenzentren weltweit, um den Cloud-Service für Großunternehmen wie auch Startups weiter auszubauen.

Bereits in diesem Monat soll in Frankfurt am Main der erste Standort eröffnet werden – das Cloud-Netz soll auf 40 Rechenzentren ausgebaut werden. Durch die Kooperation mit der Aktiengesellschaft für Rechenzentren und Netzknoten Equinix sollen zudem in Frankreich, Japan, Australien, Singapur, den Niederlanden und den USA weitere Standorte folgen.

IBM Cloud-Service setzt auf zukünftige Nachfrage

Bei einer jährlichen Wachstumsrate von rund 70 Prozent, einem Jahresumsatz von 4,4 Milliarden US-Dollar 2013 und der Prognose, dass 2017 die Hälfte aller Unternehmen eine hybride Cloud nutzen werde, scheint IBM mit der Investition einen konsequenten Schritt Richtung Zukunftsmarkt gehen zu wollen. Der in letzten Jahren etwas für Neuerungen träge gewordene IT-Spezialist wird den Markt um Cloud-Technologie aber weiter mit dem bisherigen Marktführer Amazon teilen müssen. Kooperationen mit SAP, Microsoft, Tencent Cloud, AT&T und Intel dürften IBM das nötige Know-How-Backup geben, über das jüngere Wettbewerber nicht in dem Maße verfügen.

Ein Riese will es auch den kleinen Gipfelstürmern Recht machen

Zu den jüngsten Geschäftspartnern zählen seit diesem Jahr Lufthansa und Reuters; Das sind große Hausnummern. Ob IBM aber noch weitere Startups einst moovel mit seinem etwas angerosteten Image für sich gewinnen kann, dürfte sich dann im kommenden Jahr zeigen, wenn in Frankfurt erst mal der Laden rund läuft. Der Bedarf an Performance, Sicherheit und Datenschutz wird weiter zunehmen. Sollte sich IBM flexibel auf schnell veränderbare Kundenwünsche, wie sie in Startups oft vorherrschen, einrichten können, ist dem IT-Dienstleister wohl auch in Zukunft seine Kundschaft sicher.

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