iCloud only: OS X 10.9 Mavericks beerdigt langsam die iTunes Synchronisation
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Das iTunes Desktop-Programm gehört für viele zu den weniger schönen Apple-Dingen. Im Netz beschweren sich zahlreiche Anwender in Foren über Fehler bei der Synchronisation und eine unverständliche User Experience. Die mit iOS 5 eingeführte iCloud brachte unter anderem die Möglichkeit, iOS-Geräte ohne Kabel einzurichten und auch zu synchronisieren. Das iPhone wurde losgelöst vom ungeliebten iTunes.

Wer der iCloud aber kein allzu großes Vertrauen entgegen bringt, kann weiterhin auf iTunes zurückgreifen, um Backups lokal zu speichern oder persönliche Daten wie Anschriften, Termine oder Notizen mit seinem iPhone zu synchronisieren. Mit OS X 10.9 Mavericks ist damit jetzt aber Schluss, denn zumindest für die Synchronisation der persönlichen Daten ist die iCloud nun obligatorisch. Backups können hingegen weiterhin lokal gespeichert werden. Zwecks dieser einschneidenden Änderung stellt Apple eine Hilfe-Seite bereit, die die Synchronisation unter iTunes 11 mit iOS-Geräten ab OS X 10.9 Mavericks thematisiert.

Wer trotz dieser Umstände auf den iCloud-Dienst verzichten möchte, kann alternativ auf einen CardDAV- und einen CalDAV-Server ausweichen. 

Aufmacherbild: Mans head in clouds von Shutterstock / Urheberrecht: Bruce Rolff

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