iCloud und alles, was man darüber wissen muss
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iCloud wurde mit iOS 5 als revolutionäres Feature vorgestellt, mit dem Apple seine unterschiedlichen Geräte wie iPad, Mac und iPhone miteinander vernetzt. Brauchte man früher noch Systemadministratoren, die dieselbe Arbeit erledigten, konnten Apples Geräte das alles nun ganz von allein: Notizen, E-Mails, Musik, Videos – hat man sie auf einem, hat man sie auf allen. Wenn man es denn will.

Nun mit iOS 6 ist iCloud schon in zweiter Generation präsent und wird stetig, wenn auch langsam, weiterentwickelt. Was es alles schon gibt und welche neuen Funktionen mit iOS 7 kommen könnten, zeigen wir Euch in diesem Artikel.

iCloud einstellen

iCloud zeichnet sich als perfekter Diener aus, der im Hintergrund agiert, ohne dass man ihn bemerkt. Welche Daten über die iCloud mit anderen Apple-Geräten synchronisiert werden können, zeigt die Übersicht unter Einstellungen > iCloud. Hier können nach Belieben einzelne Punkte an- und abgewählt werden.

icloud

Speicher & Backup

Über den Punkt Speicher & Backup kann der aktuell genutzte Speicherplatz überprüft und verwaltet werden. Benötigt man mehr als die fünf GB kostenlosen Speicher, kann man seinen Plan ändern. Aktuell kann man zwischen 10 GB für 16 Euro, 20 GB für 32 Euro und 50 GB für 80 Euro im Jahr wählen. Die kostenlosen 5 GB werden obendrauf addiert.

Die Funktion iCloud-Backup kann alternativ zum iTunes-Backup gewählt werden. Sie hat den Vorteil, kabellos zu sein. Darüber hinaus kann eingestellt werden, dass ein automatisches Backup angelegt wird, sobald das Gerät am Netzteil hängt – sehr praktisch.

icloud sppeicher

iCloud-Webportal

iCloud gibt es auch im Web unter der passenden Domain http://icloud.com. Hier hat man Zugriff auf seine Mails (nur iCloud-Mail), Kontakte, Kalendereinträge, Notizen, Erinnerungen und zu Apples Office-Alternative iWork. Auch die Funktion “Mein iPhone suchen” findet sich passenderweise auf dem Webportal. Die wichtigsten Funktionen im Überblick findet Ihr hier.

Screenshot: http://icloud.com

iCloud Control Panel

Mit dem iCloud Control Panel hat sich Apple auch für Windows-Nutzer brauchbar im System eingenistet. Über das Panel können grundlegende Infos eingesehen werden, etwa der verwendete Speicherplatz oder die in der Cloud befindlichen Backups. Der Fotostream ist derweil auch unter Windows komfortabel nutzbar. Bilder aus dem eigenen oder den geteilten Streams werden direkt im Explorer angezeigt und können dort auch zentral gelöscht werden, es sei denn es handelt sich um den geteilten Fotostream eines Freundes.

control panel

iCloud in iOS 7

iCloud ist ein Feature, dass es in dieser Form noch bei keinem anderen Anbieter gibt. Selbst Dropbox lässt viele kleinere Features vermissen, etwa Spielstände wortlos auf andere Geräte zu übertragen oder die Backup-Funktion. Viele erwarten nun mit iOS 7 unter der Schirmherrschaft des adeligen iMan Jony Ive, ein vollkommen umstrukturiertes mobiles Betriebssystem. Die grundlegenden Funktionen von iCloud dürfte das zwar nicht bekümmern, jedoch ist zu erwarten, dass mit dem Design auch an allen anderen Diensten ein wenig herumgeschraubt wird.

Die iCloud selbst ist von der Sache her schon ziemlich ausgereift, lediglich mit der Integration in Drittanbieter-Apps happert es noch teilweise, weshalb wir uns besonders an dieser Stelle Nachbesserung wünschen.

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