Initiative für Medienkompetenz und Chancengleichheit
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Das deutsche Bildungswesen mit einer leistungsfähigen, digitalen Infrastruktur fit für neue Bildungsformen zu machen, ist ein zentraler Grundsatz der kürzlich von der Bundesregierung vorgestellten „Digitalen Agenda 2014-2017“. Die Agenda soll unter anderem sicherstellen, dass Deutschlands Nachwuchs mit den gleichen Startbedingungen ihre Medienkompetenz für eine aussichtsreiche Zukunft entwickeln kann. Dazu wird Zugang zu essentieller digitaler Technologie benötigt. Microsoft hat jetzt einen Rahmenvertrag mit den Bundesländern geschlossen, der es Angehörigen von Bildungseinrichtungen ermöglicht, Microsoft Office 365 sowohl in der Lehre als auch privat einzusetzen.

Ungleiche Bedingungen zum Erlernen von Medienkompetenzen

Medienkompetenz ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg in Schule und Beruf. Längst nicht alle Kinder und Jugendliche erhalten die Chance, diese schon frühzeitig während ihrer schulischen Ausbildung aufzubauen. Zu oft startet Deutschlands Nachwuchs noch mit ungleichen Bedingungen ins Berufsleben“,

erklärt Marianne Janik, Senior Director Public Sector bei Microsoft Deutschland. Diesem Umstand versucht auch das FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, einer zentralen Einrichtung der Bundesländer für das deutsche Schulwesen, schon seit vielen Jahren entgegen zu treten.

Zugang zu Office-Software für Schüler und Lehrende

Seit August 2014 ermöglicht der neue FWU-Vertrag über alle Bundesländergrenzen hinweg den einheitlichen Zugang von Lehrenden und Schülern zu bildungsrelevanter Online-Software von Microsoft. Mit dem neuen FWU Vertrag können Schüler und Lehrer jetzt zum ersten Mal von der Zusammenarbeit mit Office 365 über die Cloud profitieren.

Bezugsberechtigt sind sämtliche allgemein- und berufsbildenden Schulen, unabhängig davon, ob sie öffentlich oder privat getragen werden. Bildungseinrichtungen können so ihre Software-Infrastruktur sicher, günstig und nachhaltig modernisieren. Schulen ordern Softwarelizenzen von Office 365 künftig nicht mehr nach der Anzahl der vorhandenen Rechner, sondern nach der Anzahl der Mitarbeiter. Das vereinfacht die Administration erheblich und lässt dem Personal mehr Zeit für unmittelbare schulische Aufgaben. Lehrende können die Software zudem auf ihren privaten Geräten etwa im Home Office verwenden, was die Möglichkeiten der Unterrichtsvorbereitung deutlich erweitert.

Bessere mediale Ausstattung der Klassenzimmer

Schüler erhalten mit der Medienkompetenzinitiative eine bessere digitale Ausstattung im Klassenzimmer wie auch außerhalb des Unterrichts. Unabhängig vom Einkommen der Eltern haben Schüler somit Zugang zu legaler und sicherer Software, um etwa für Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen Infos digital zu recherchieren und aufzubereiten. Die Online-Kollaborationsmöglichkeiten der Office-Programme vereinfachen es, Aufgaben gemeinsam mit Klassenkameraden zu lösen. Die Software erfüllt strenge EU-Richtlinien und erfüllt die Sicherheitsstandards in puncto Datenschutz und Malware.

Gleiche digitale Chancen für alle in Bildung und Berufsleben

Eine Initiative für modernes Lernen und bessere Berufschancen in der digitalen Gesellschaft – damit reiht sich die neue FWU-Initiative neben einer ganzen Reihe von Maßnahmen ein, mit denen möglichst vielen Menschen Zugang zu neuen Technologien verschafft werden soll. Darunter sind kostenlose Initiativen für Kinder im Vorschulalter über die Zusammenarbeit mit Schulen mit Programmen wie „Partners in Learning“, „IT Academy“ bis hin zur Hochschulförderung.

AUfmacherbild: Children at computer terminals with teacher in background (depth of field/high key) via Shutterstock / Urheberrecht: Monkey Business Images

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