Instapaper, Pocket & Readability – die 3 besten Apps fürs später Lesen
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Wir alle kennen es: Unterwegs im Web findet man jede Menge interessanten Content, nur leider fehlt sehr oft die Zeit zum Lesen. Für diese Fälle bietet der mobile Safari Browser seit iOS 6 eine Leseliste an, in der Artikel gespeichert und offline betrachtet werden können. Sogenannte Read-it-later Apps knüpfen an diese Funktion an, bieten aber in der Regel ein schöneres UI und erlauben dem Nutzer, noch weitere Content-Inhalte zu speichern. Darüber hinaus sind diese Anwendungen funktional nicht auf Safari begrenzt, sondern können auch Links aus Drittanbieter Apps speichern. Die drei bekanntesten und besten Read-it-later Apps stellen wir Euch nachfolgend vor:

1. Pocket

Pocket gibt es bereits seit 2007, also schon bevor Apple die Leseliste einführte. Damals war die App noch unter dem Namen Read it later bekannt und kann mittlerweile eine Nutzerzahl von über 10 Millionen vorweisen. Um seine Pocket-Liste mit Content zu füllen, gibt es viele Wege: Man kann Links an eine Save-to-Pocket-E-Mail-Adresse senden, Browser-Booklets verwenden oder die gewünschten Inhalte manuell über seinen Pocket-Account hinzufügen. Außerdem bieten rund 300 Apps, darunter auch Flipboard und Twitter, eine Pocket-Integration an. Sprich, man kann Inhalte direkt aus diesen Apps in Pocket ablegen. Die meisten Inhalte können dann nach dem Hinzufügen auch ohne eine Internetverbindung aufgerufen werden, es sei den der jeweilige Anbieter verbietet den Download seiner Inhalte. Zum Beispiel können YouTube-Videos aufgrund von Googles Restriktionen nicht offline angeschaut werden.

Pocket richtet sich in erster Linie an Nutzer, die gelegentlich Texte später lesen wollen und möchten, dass auch Videos und Bilder in der App abgespeichert werden.

Downloadlinks: iOS, Android, Chrome, Chrome Bookmarklet, Mac, Kindle Fire

2. Instapaper

Das von Marco Arment entwickelte Instapaper ist eine kostenplichtige Alternative zu Pocket. Und was bietet die 3,59 Euro teure Anwendung an Mehrwert? Sie bietet mehr Auswahlmöglichkeiten für die Textansicht. Schriftart, Schriftgröße, Hintergrundfarbe und weitere Paramenter können in den Einstellungen nach belieben angepasst werden. Bei Pocket geht das nur in abgespeckter Form.  

Im Vergleich zu Pocket bietet sich Instapaper für all diejenigen an, die einfach ohne Ablenkung Texte lesen wollen. Es gibt keine bunte UI die ablenkt.

Downloadlinks: iOS (3,59 Euro), Android (2,41 Euro), Kindle Fire (2,38 Euro)

3. Readability

Readability ist eine Anwendung, die von ihrem Funktionsumfang in etwa Pocket entspricht. Auch hier können Web-Inhalte via Browser-Bookmarklet abgelegt und über die Smartphone App später angeschaut werden. Darüber hinaus bietet Readability eine schnelle Lesesansicht für den Browser mit einem Klick. Surft man also auf einer Seite, die vor lauter Werbung und Bannern für schlechte Laune sorgt, kann man den angezeigten Text umgehend in E-Book-Form bringen. Diese Funktion ist mittlerweile nativ in vielen mobilen Browsern, unter anderem Safari und Amazon Silk, verfügbar. Für den Desktop ist es aber eine brauchbare Option. Kindle-Besitzer wird übrigens die Send-to-Kindle-Funktion gefallen, mit der gespeicherte Artikel, wie der Name schon sagt, per Whispersync an einen Kindle übertragen werden können.

Readability ähnelt in in puncto Optik und Usability am ehesten Pocket. Das besondere Feature ist die E-Book-Funktion.

Downloadlinks: iOS, Android, Chrome, Bookmarklets, Kindle Fire

Aufmacherbild: Stressed student doing her homework von Shutterstock / Urheberrecht: ollyy

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