Von 3 Mio. auf 8 Follower

#instapurge: Instagram löscht Spam-Profile
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Auf den Social Networks gibt es Unmengen von Fake-Profilen. Die meisten davon sind dazu da, um die Followerzahl von Stars, Marken- und Unternehmensseiten künstlich in die Höhe zu treiben. Instagram hat jetzt in einem großen Weihnachtsputz seine Mitgliederprofile bereinigt und vermeintliche Fake-Profile rausgeschmissen.

Spam-Profile verstoßen gegen die Instagram-Richtlinien

Letze Woche schon hatte Instagram angekündigt, die Community von den Spam-Accounts zu bereinigen und so ist es nun auch geschehen: Die Foto-Sharing Plattform hat in großem Stil Profile vollständig gelöscht. So heißt es im offiziellen Blog:

„Wir möchten auf Instagram das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Aus diesem Grund können Spam, gefälschte Konten sowie Personen und Beiträge aus Instagram entfernt werden, die nicht unseren Gemeinschaftsrichtlinien entsprechen. Das Entfernen dieser Konten sollte sich jedoch nicht auf die Interaktionen aus Konten authentischer Nutzer auswirken, die deine Beiträge mit „Gefällt mir“ markieren oder kommentieren.“

#instapurge: Instagram verliert 29% Follower

Im Zuge des „Instapurge“, wie die Reinigungsaktion getauft wurde, haben vor allem „High-Profile“-Nutzer eine ganze Menge Follower verloren. Allen voran Instagram selbst, mit einem Verlust von ganzen 29 Prozent, das sind 1,8 Millionen Subscriber. Auch Stars alá Kim Kardashian, Beyonce und Justin Bieber haben erhebliche Einbußen verbuchen müssen. Der größte Verlierer aber ist Nutzer chiragchirag78, dem nach Instapurge von über 3 Millionen Followern noch ganze 8 übrig geblieben sind.

In dieser Infografik könnt ihr genau sehen, wer wie viele Follower verloren hat.

Viele Instagram-User sind sauer – Nicht nur das eigene Ego sieht ungern zu, wie die Anzahl der Follower sinkt, manche ziehen mit der großen Gefolgschaft auch Werbeverträge an Land. Die bleiben bei zu geringer Reichweite natürlich aus. Warum sich der gemeine Freizeit-Instagrammer so über den Follower-Verlust ärgert ist jedoch fraglich, denn ob sich Bots über künstlerische Fotos von Latte-Art freuen ist wohl eher zweifelhaft.

Probleme durch Bots und Spam-Accounts

Die Spam-Profile sind nicht nur eine Verschwendung von Arbeitsspeicher, sie führen auch zu Problemen. So werden Hashtags besetzt und die Followerzahl von Usern künstlich aufgeblasen. Am meisten sind aber die Werbekunden betroffen, denn die große Anzahl an Profilen treibt  auch die Kosten für Anzeigen in die Höhe. Dabei wird auch die Reichweite der Anzeigen verfälscht, denn die Werbenden wollen schließlich echte Nutzer erreichen und keine Bots.

Erst letzte Woche haben wir berichtet, dass Instagram mittlerweile auf 300 Millionen Nutzer kommt und damit Twitter bereits überholt hat. Täglich werden über 70 Millionen Videos und Fotos über den Dienst verteilt.

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