Intel stellt neue Prozessoren vor – vielleicht auch für das Surface Pro?
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Mit dem heutigen Start der Consumer Electronics Show (CES) blicken alle Augen der Technikwelt nach Las Vegas. Doch nicht nur 4K-Fernseher, Google-Brillen und neue Smartphones stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern auch die zwar weniger glamourösen, dafür aber umso bedeutsameren neuen Computer-Chips.

So hat auch Intel das Event genutzt, um die neuste Entwicklung seiner Prozessoren vorzustellen. Die Intel-Core-Prozessoren, deren dritte Generation unter dem Namen Ivy Bridge bekannt ist, haben eine umfassende Überarbeitung erfahren. Sowohl die neuen Prozessoren der dritten als auch die der vierten, für Ende des Jahres geplanten Generation hat man in Hinsicht auf Performance und Batterielaufzeit verbessert. Man habe sie mit der Idee des Ultrabooks im Hinterkopf gebaut, so heißt es in der offiziellen Pressemeldung.

Die überarbeiteten Ivy-Bridge-Prozessoren sollen ab sofort verfügbar sein. Das wirft doch die Frage auf, ob sie nicht eventuell auch in dem für Ende Januar geplanten Surface Pro Verwendung finden könnten. Bislang war bekannt, dass das Surface nur über knapp die Hälfte der Batterielaufzeit des Surface RT verfügen soll – ein neuer Prozessor könnte das nun ändern und einen der größten Negativfaktoren des Intel-Tablets eliminieren. Und wer weiß, vielleicht liegt hierin ja auch der Grund für das verspätete Erscheinen der Surface Pro Tablets nach dem Weihnachtsgeschäft?

Neben den überarbeiteten Core-Prozessoren hat Intel außerdem den neuen 22nm Atom Chip mit dem Codename Bay Trail vorgestellt – den Nachfolger des Clover-Trail-Prozessor, den viele Windows 8 Tablets enthalten. Außer einer verbesserten Batterielaufzeit und Performance soll er auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen ermöglichen und Ende des Jahres in den ersten Windows 8 Tablets verbaut werden.

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